Superbanner

Nach Facebook-Panne: Hunderte feiern junge Hamburgerin

Nach Facebook-Panne: Hunderte feiern junge Hamburgerin

004.06.11|Deutschland|Deutschland|1
Drucken|Empfehlen|Schrift   a  /  A||recommendbutton_count130

Schliessen

Druckvorschau

Artikel: Nach Facebook-Panne: Hunderte feiern junge Hamburgerin

Hamburg - Die Party war zwar abgesagt worden, trotzdem kamen zur Geburtstagsfeier Hunderte Leute. Die Schülerin Thessa hatte auf Facebook zu ihrem 16. Geburtstag eingeladen - aus Versehen war die Einladung öffentlich.

© dpa

Nach Facebook-Panne: Hunderte feiern junge Hamburgerin.

Weltweit sind mehr als 670 Millionen Menschen bei der Weitersag- und Kommentier-Maschine Facebook registriert. In Deutschland ist jeder dritte Internetnutzer dabei. Das Kommunikationsmittel verarbeitet viel Persönliches. Weil unbedarftes Herumklicken gravierende Folgen haben kann, raten Datenschützer, sich genau mit den Einstellungen auseinanderzusetzen und die Sichtbarkeit des Profils zu beschränken. So hat jetzt eine Hamburgerin für Chaos gesorgt, weil sie vergessen hatte, die Einladung zu ihrem 16. Geburtstag auf Facebook als privat zu markieren. Daraufhin hatten sich mehrere Tausend Partygäste angekündigt. Aus Angst vor ungebetenen Gästen hat die Familie des Mädchens einen privaten Sicherheitsdienst engagiert und die Polizei alarmiert.

Rund 1600 Leute erschienen schließlich zu der Party in dem Hamburger Viertel und feierten ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden. Zunächst verlief alles friedlich, es wurde viel gelacht, getrunken, dazu ertönte immer wieder der Thessa-Song, der in Windeseile im Internet verbreitet wurde. “Thessa, oh, Thessa, wir kennen uns zwar nicht / Doch uns egal, wir feiern dich und saufen uns jetzt dicht“, lautet der Refrain des Songs von Max Gamper. Jugendliche hielten selbstgemalte Plakate und Transparente “We love Thessa“ in die Luft.

“Mit zunehmender Alkoholisierung“, so ein Polizeisprecher, kippte die Stimmung ins Aggressive. Mülltonnen wurden angezündet, eine Gartenlaube brannte nieder, Autos wurden demoliert. “Es flogen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper. Partygäste nahmen Vorgärten auseinander, Zäune wurden niedergetrampelt“, so Streiber. Einige machten es sich sogar auf Garagendächern gemütlich. Rund um das Wohnhaus herrschte laut Polizei “Ausnahmezustand“. Um 1.55 Uhr war der Polizeieinsatz mit etwa 80 Beamten beendet. Elf von ihnen wurden in der Nacht zum Samstag wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung festgenommen, inzwischen sind sie aber alle wieder auf freiem Fuß. In der Umgebung entstand ein bislang nicht bezifferter Sachschaden und viel Müll, wie die Polizei weiter mitteilte.

Bei einem ähnlichen Fall in Australien hatte im März eine 15-Jährige aus Sydney eine offene Einladung mit ihrer Adresse gepostet, die innerhalb von 24 Stunden 20 000 Menschen annahmen. Die Polizei ließ die Facebok-Seite sperren und riegelt die Straße vor dem Haus des Mädchens ab.

Der große Facebook-Knigge

zurück

  • Der große Facebook Knigge
  • Der große Facebook Knigge
  • Der große Facebook Knigge
  • Der große Facebook Knigge
  • Der große Facebook Knigge
  • Der große Facebook Knigge
  • Der große Facebook Knigge
  • Der große Facebook Knigge
  • Der große Facebook Knigge
  • Der große Facebook Knigge
  • Der große Facebook Knigge
  • Der große Facebook Knigge
  • Der große Facebook Knigge

vor

Im November 2010 veröffentlichten Freunde einer Schülerin in Hohenbrunn bei München die Party-Einladung zu ihrem 18. Geburtstag auf Facebook - sichtbar für alle. Rund 200 Fremde standen vor der Tür und mussten von der Polizei wieder nach Hause geschickt werden.

Zwei Monate zuvor wollte eine 14 Jahre alte Schülerin in der englischen Kleinstadt Harpenden eigentlich nur 15 Freunde einladen. Weil sie ein falsches Feld anklickte, erfuhren aber alle Facebook-Mitglieder von der Party: 21 000 Zusagen waren die Folge und Polizeischutz für einen Tag.

dpa

zurück zur Übersicht: Deutschland

Schliessen

Artikel empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

  • BlinkList
  • del.icio.us
  • Folkd
  • Furl
  • Google
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • oneview
  • Yahoo MyWeb
  • YiGG
  • Webnews
Diese Seite bookmarken bei...

Lesen Sie auch:

Prozess: Werbung für Terrorgruppen

22.02.12|Deutschland|0

Grausame Videos: Werbung für Terrorgruppen

Schleswig - Ein 20-jähriger Konvertit steht in Schleswig vor Gericht. Er soll Videos von Hinrichtungen irakischer Polizisten ins Internet gestellt haben - als Werbung für Terrorgruppen.Mehr...

Kommentare

Newsletter kostenlos bestellen
53.5534074,9.9921962

Karte wird geladen... Karte wird geladen - Downloadanzeige

Aktuelle Fotogalerien

Schweres Zugunglück in Buenos Aires

22.02.12|Welt|0

weitere Fotogalerien:

Artikel lizenziert durch © op-online
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.op-online.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

SkyScraper