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Sprendlinger Adventsmarkt auf dem Lindenplatz lockte wieder zahlreiche Besucher an

Festlich geschmückte Budenstadt

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Artikel: Festlich geschmückte Budenstadt

Sprendlingen ‐ Jenny Truhöl, Laxmi Angel, Isabella Russo und Giulia Todara von der Heinrich-Heine-Schule sind gut gelaunt. Sie verkaufen an einem der 45 Stände des Sprendlinger Adventsmarktes auf dem Lindenplatz selbst gebackene Plätzchen und Kuchen für den guten Zweck. Von Enrico Sauda

© Sauda

Viel Spaß hatten diese jungen Besucher.

Den Erlös wollen sie unter anderem dazu nutzen, um den Kräutergarten der Europaschule aufzupeppen, zudem soll Geld an die Partnerschule in Namibia gehen. „Es läuft wirklich gut“, sagen die vier Achtklässlerinnen. Sie gehören zu einer Gruppe von 15 Mädchen und Jungen, die beim Adventsmarkt sammeln und ihre Schule repräsentieren.

Auch Evelin Bohlscheid von „Tierhilfe Aktiv“ zeigt sich zufrieden. „Schon am Freitag waren wir sehr lange hier und haben unseren kompletten Bestand an Glühwein verkauft.

Mehr Eindrücke vom Weihnachtsmarkt:

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  • Der Adventsmarkt auf dem Lindenplatz hat wieder zahlreiche Besucher angelockt.
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Trotzdem scheint es einigen Besuchern, als ob der Andrang geringer sei als in den vergangenen Jahren. Doch Andreas Noch vom Gewerbeverein AKTIVes Dreieich, der den dreitägigen Markt veranstaltet, zeigt sich zufrieden mit dem Besucherandrang. „Wir haben den Adventsmarkt ein wenig nach oben in Richtung Schulstraße ‚gestreckt‘, damit er sich nicht totläuft“, erklärte Noch den Grund für diesen Eindruck.

In diesem Jahr haben wir sieben Stände mehr als im vergangenen“, zählt Noch auf. Gemeinsam mit 15 Helfern und in Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden Peter Theuer sorgte er für die Vorbereitungen und den Ablauf am Lindenplatz. Bereits im Juni ging es mit den ersten Vorarbeiten los. „Peter Theuer hat mir zwar dabei geholfen, aber der Löwenanteil der Organisation oblag diesmal zum ersten Mal ganz mir“, sagt Noch.

Aber er verfüge über einen reichen Erfahrungsschatz, schließlich sei er bereits seit einem halben Jahrzehnt im Organisationsteam.

Dieses sucht die Stände nach „Originalität und Qualität“ aus. „Der Adventsmarkt soll viel Abwechslung und Vielfalt bieten.“ Unter anderem aus diesem Grund „sind dieses Mal mehr Kunsthandwerker vertreten“.

Markt im kommenden Jahr noch vergrößern

Bewusst habe er erneut auf eine Bühne vor der Treppe der Kirche verzichtet. „Sie würde die Atmosphäre zerstören“, argumentiert der Organisator. Und auch im kommenden Jahr soll es keine geben.

Enttäuscht zeigt sich der Verkehrsverein über die Beteiligung der Unternehmen an den Kosten für die Sprendlinger Weihnachtsbeleuchtung. Auf einen Sprendenaufruf, der an 302 Unternehmen verschickt wurde, haben nur 24 regaiert. „Ein sehr trauriger Rekord“, klagt Vorsitzender Rainer Ott Wolf. Er fragt sich, wie lang noch die Sterne leuchten können. Denn bis 2011 müssen die Glühbirnen auf LED-Leuchten umgerüstet werden, was etwa 8 500 Euro kostet. Bei so einer Beteiligung sei dies nicht zu schaffen.

Stattdessen will Andreas Noch den Markt im kommenden Jahr weiter vergrößern. „Wir wollen für die Ausgabe 2010 die Tempelstraße dazu nehmen“, kündigt er an. Da es eine Warteliste mit rund zehn Positionen gäbe, sei dies kein Problem. Auf dem Platz vor der Erasmus-Alberus-Kirche ist in diesem Jahr somit erneut eine bunte, festlich geschmückte Budenstadt entstanden.

Für die musikalisch Untermalung sorgte zum einen der Musikzug der Sprendlinger Turngemeinde mit zwei Auftritten und weihnachtlichen Melodien. Zudem sangen die Vorschulkinder der Kindertagesstätte Schulstraße Weihnachtslieder und gestern Abend gaben Tenöre der Bolshoj Oper Minsk zum Abschluss in der Erasmus-Alberus-Kirche ein Konzert. Zudem war das Gotteshaus an allen Tagen für die Besucher geöffnet.

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