708.07.0908.07.09|Dreieich|1 Kommentar
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Dreieich - Noch sind Hemmschwellen für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund groß, in einen Verein zu gehen. Dabei zeigen Studien, dass es auch bei ihnen den Wunsch gibt, sich stärker sportlich zu betätigen. Von Holger Klemm

© Sauda
Eine Urkunde überreichten DTB-
Da setzt das bundesweite Modellprojekt „Bewegung und Gesundheit“ des Deutschen Turnerbundes (DTB) an, für das Dreieich und die SKG mit ausgewählt worden sind.
„Vereinssport kann das Selbstbewusstsein von Frauen und Mädchen stärken, kulturelle Barrieren überwinden und so die gesellschaftliche Integration fördern“, zählt Pia Pauly, DTB-
Für den Anfang werden Mutter-
Die SKG will aber noch verstärkt auf die Bedürfnisse der Zielgruppe eingehen, auch räumlich. „Wir wollen dorthin gehen, wo die Frauen leben“, sagt Althammer. So soll es nicht nur Kurse in den Vereinsräumen geben, sondern auch in der Kita (Mutter-
Der Sprendlinger Verein überlegt ebenfalls, wie er Schwimmen und Fahrradfahren den Migrantinnen näher bringen kann. Befragungen hätten ergeben, dass da ein besonders großes Interesse besteht. Mit dem Radfahren könnte das tägliche Leben erleichtert werden. „Die Frauen müssten dann ihre Einkäufe nicht mehr nach Hause schleppen“, berichtet Karin Scholl. So könnte das Projekt den Teilnehmerinnen auch das tägliche Leben in Deutschland erleichtern.
Wolfgang Pfannemüller vom Hessischen Turnverband spricht von einem „spannenden Projekt“. Er erhofft sich Anregungen für alle Vereine deutschlandweit. Es gehe aber nicht darum, den Migrantinnen das deutsche Vereinswesen überzustülpen, sondern auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Schön wäre es, wenn sich Teilnehmerinnen des Projekts dazu entschließen könnten, selbst Übungsleiterin zu werden oder auch Führungsaufgaben in Vereinen zu übernehmen.
Mit Flyern soll nun für die Sportangebote geworben werden, die nach den Sommerferien starten.

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08.07.09 meint Alexander Köhnlein (anonym)
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