Dreieichenhain - Die Fotografie hat es Udo F. Forster angetan. Immer wieder geht er seit einigen Jahren mit seiner Canon auf Streifzüge, um originelle Motive in seinem Wohnumfeld und darüber hinaus zu entdecken. Von Holger Klemm

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Dieser sommerliche Blick auf Burg und Burgkirche ist in dem Bildband enthalten.
Ein Querschnitt seiner Arbeiten ist nun im Eigenverlag in einem Bildband unter dem Titel „Dreieichenhain - eine Begegnung in Bildern“ erschienen. Eine Fortsetzung ist geplant. Forster möchte in den kommenden Jahren jedem der fünf Dreieicher Stadtteile ein Buch widmen.
Es ist nicht sein erstes Fotobuch. 2010 verband Forster, der bis vor Kurzem am Empfang im Rathaus arbeitete, Winterbilder mit Fotos vom Kunstgeschehen in Frankfurt und Dreieich. „Dreieichenhain im Winter“, ein Buch mit Schwarz-Weiß-Fotografien folgte. „Diese Jahreszeit reizt mich besonders“, sagte er damals.
In den beiden vergangenen Jahren ist bei seinen Streifzügen eine beachtliche Anzahl an Fotos entstanden, aus denen nun eine Auswahl getroffen werden musste. Und diese fiel Forster gar nicht so leicht. Doch mit dem Ergebnis ist er sehr zufrieden.
Das Buch ist Teil eines größeren Projekts, das er angehen möchte. „Es für mich eine neue Leidenschaft, Dreieich zu fotografieren und dokumentieren.“ Geschichtsbücher über die Entwicklung der Stadtteile in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten gibt es seiner Ansicht nach genug. Seine Absicht ist es, das aktuelle Erscheinungsbild von Dreieich und seinen fünf Stadtteilen mit der Kamera festzuhalten und damit zu bewahren. Forster spricht von einem „lebendigen Erinnern“. Viel sei in dieser Richtung noch nicht gemacht worden.
Der nächste Stadtteil, auf den er den Fokus richten möchte, ist Sprendlingen. Und da gibt es für den Fotografen viel zu entdecken, ist ihm der Ort doch im Gegensatz zu Dreieichenhain relativ wenig bekannt.
Daneben möchte Forster sein anderes Hobby, die Beschäftigung mit der Malerei des 19. Jahrhunderts vor allem aus Frankfurt, nicht aus dem Auge verlieren. „Doch an Dreieich interessiert mich das Gegenwärtige.“
Der Bildband ist bei Udo F. Forster erhältlich. Die E-Mail-Adresse lautet uf.forster@googlemail.com.
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