1823.08.10|Egelsbach|Egelsbach|7
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Egelsbach ‐ Das Vertrauen der Flugplatzgegner in die Hessische Flugplatz GmbH (HFG) ist nach dem Einstieg des privaten Investors Netjets nicht größer geworden – im Gegenteil. Von Markus Schaible

© Strohfeldt
Protest in Orange: Mehrere hundert Flugplatzgegner machten gestern bei einem Fahrradkorso durch Egelsbach und um den Airport herum deutlich, was sie von den Ausbauplänen halten – nämlich absolut gar nichts.
Und so machten gestern Nachmittag mehrere hundert Egelsbacher, Langener und Erzhäuser mit einem Fahrradkorso darauf aufmerksam, dass sie die zuletzt im April dieses Jahres von NetJets bekräftigen Ausbaupläne weiterhin vehement ablehnen.
Dass seitdem absolute Funkstille herrsche und von konkreten Planungen nichts zu hören sei, beruhigt die Fluglärm-Abwehr-Gemeinschaft Egelsbach (Flag-E) nicht, wie Vorsitzender Günther de las Heras auch im gerade erschienenen neuen Infobrief klarstellt. Eine Anfrage bezüglich der Bahn an das HFG-Management sei auch nach fünf Monaten noch unbeantwortet – „der Mangel an Transparenz und Offenheit ist für uns ein Alarmsignal und widerspricht eklatant dem angeblichen Willen der HFG, mit den Nachbargemeinden im Dialog zu bleiben“, so de las Heras.
Seit dem NetJets-Einstieg habe sich der Flugbetrieb spürbar verändert. „Die wachsende Anzahl an Jets und die an die Ränder der Wohngebiete verdrängten Hubschrauber mit ihrem hohen Lärmaufkommen machen den Anwohnern immer mehr Probleme“, so der Flag-E-Frontmann. Für die Anwohner im Süden der Gemeinde Egelsbach sei das ein erster Eindruck, welche dauerhaften Folgen der Ausbau hätte.
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