Egelsbach - Die Ansage ist vollmundig – trifft sie zu, wäre es für das Gros der Egelsbacher eine Supersache: denn die bekämen deutlich weniger Lärm ab. Von Holger Borchard
Wenn die Hubschrauber am Flugplatz Egelsbach die derzeit festgelegte südliche und nördliche Platzrunde in zwei verkürzten und nach Westen (Richtung Autobahn beziehungsweise Erzhausen) ausgerichteten Varianten fliegen dürften, bekämen weite Teile der Gemeinde erheblich weniger Krach ab.
Diese Behauptung stellt die Wahlgemeinschaft (WGE) auf – sie ist Tenor eines Gesprächs, das Fraktionsmitglied Hans-Jürgen Rüster mit dem Geschäftsführer der Firma HeliTransair, Dirk Herr, geführt hat. „Es wäre nichts anderes als die Rückkehr zu Flugrouten, die vor gut zehn Jahren schon mal gültig waren“, sagt Rüster. „Sie sind kein Ersatz für die Platzrunden, sondern zwei Darf-Optionen. Die Deutsche Flugsicherung könnte sie nach unserem Verständnis ohne Weiteres genehmigen – und Dirk Herr hat signalisiert, dass er bereit ist, diese Routen überwiegend fliegen zu lassen.“
Wären die verkürzten Varianten machbar, würden sich die Hubschrauber-Schleifen im Prinzip jenseits der Bahnlinie abspielen, was in der Tat weiten Teilen Egelsbachs Entlastung in Aussicht stellt. Ehrlicherweise anzumerken: Zeit ist maßgebender Faktor für Hubschrauber-Schulungsflüge. Kleinere Schleifen würden also entsprechend häufiger durchflogen. Und die „Zeche“ der Routenverkürzung müssten Bürger im Bereich Kammereck/Auf der Trift zahlen, denen die nördliche Variante mehr Helikopter beschert. Im Fall der Südvariante wäre nachbarschaftlicher Gemeindefrieden wohl endgültig passee: Sie führt komplett über Erzhausen.
Facebook 'Like' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.