Egelsbach/Dreieich (hob) - In der öffentlichen Debatte um die Aufstellung von Kirchenkreuzen in Egelsbach meldet sich der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in Hessen zu Wort und stärkt dem Egelsbacher Peter M. Radebach-Opitz den Rücken.
Jener hat sich bekanntlich mit der Aufforderung an die Gemeinde gewandt, der evangelischen Kirchengemeinde die 2010 erteilte Genehmigung zur Aufstellung dreier Kreuze im öffentlichen Raum wieder zu entziehen. Die 2,10 Meter hohen und 1,40 Meter breiten Holzkreuze hatten Kinder in der Bibelwoche gebaut und gestaltet; nach Absprache mit der Gemeinde waren sie am Rodelhügel im Brühl, am Bruchsee (nahe Waldhütte) sowie am Fernwanderweg im Koberstädter Wald (nahe Lauftreff) aufgestellt worden.
„Die IBKA begrüßt den Antrag des Egelsbacher Bürgers an die Gemeindeverwaltung, denn das Aufstellen dreier mehr als zwei Meter großen Holzkreuze an derart exponierten Stellen ist mit der grundgesetzlich verankerten Neutralität des Staates in weltanschaulich-religiösen Fragen nicht zu vereinbaren“, erklärt der stellvertretende Sprecher des IBKA-Landesverbands Hessen, der Dreieicher Andreas Braun.
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