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Demonstration am Frankfurter Flughafen: Mit Trillerpfeifen und Sprechchören gegen Fluglärm

Mit Trillerpfeifen und Sprechchören gegen Fluglärm

Frankfurt - Ohrenbetäubender Lärm: Mehrere tausend Fluglärmgegner haben sich heute zu der bisher größten Demonstration im Frankfuter Flughafen getroffen. Zum Beginn der Proteste musste die Polizei wegen eines herrenloser grauer Rollkoffer einen Teil des Terminals sperren.

Tausende Demonstranten haben sich heute im Frankfurter Flughafen versammelt, um gegen die wachsende Lärmbelästigung in der Region zu protestieren. In der zentralen Abflughalle des Terminals Eins verursachten sie ohrenbetäubenden Krach mit Trillerpfeifen und Sprechchören. Viele trommelten dazu auf Eimern, Keksdosen und anderen Gefäßen. Einige trugen Ohrschützer.

„Fluglärm macht krank“, stand auf vielen Plakaten. Zahlreiche Teilnehmer reisten mit der ganzen Familie an. Es war die bisher größte Protestaktion im Flughafen. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer auf rund 6000, die Veranstalter - ein Bündnis aus Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau - sprach von 10.000 Menschen. Zwischenfälle gab es nicht. Nach einer Auftaktkundgebung zogen die Demonstranten vor das Flughafengebäude.

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Sie fordern ein absolutes Nachtflugverbot, einige auch die Schließung der im Oktober eröffneten neuen Landebahn. Unter den Demonstranten waren auch Vertreter der Protestbewegung Stuttgart 21 und Flughafengegner aus Berlin, wo gleichzeitig demonstriert wurde. Zu Beginn der Proteste sperrte die Polizei einen Teil des Terminals. Grund war ein herrenloser grauer Rollkoffer, der neben dem Eingang in Halle A stand. Er stellte sich später als harmlos heraus.

Die Halle wurde geräumt, die Schalter gesperrt, Gäste und Personal eines Bistros mussten das Lokal zwischenzeitlich verlassen. Die Anreise der Demonstranten in Halle B nebenan wurde davon nicht gestört. Die Polizei geht davon aus, dass der Protest friedlich bleibt. Die seit Wochen laufenden Montags-Demos im Terminal seien allesamt problemlos verlaufen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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