Hainburg (sig) - Der „Geldsegen“ aus dem Konjunkturprogramm hat Hainburg nach Ansicht von Bürgermeister Bernhard Bessel Erfolg gebracht. Die Gemeinde bekam aus diesem Sonderinvestitionsprogramm etwa 1,3 Millionen Euro, davon ungefähr eine Million Euro allein vom Land Hessen.
„Von diesem Geld konnten wir von Juli 2009 bis Dezember 2011 insgesamt 28 verschiedene Maßnahmen umsetzen“, bilanziert der Verwaltungschef. Bei den Maßnahmen habe man in erster Linie großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, „weil alle Maßnahmen langfristig viele Vorteile für unsere Gemeinde bringen“. Zum einen vermindere sich der Ausstoß von Kohlendioxidwerte durch Energieeinsparungen, zum anderen werde der Gemeindehaushalt durch finanzielle Einsparungen im weiteren Unterhalt der einzelnen Gebäude entlastet. „Das ist in der derzeit angespannten wirtschaftlichen Lage von Städten und Gemeinden genauso wichtig“, meint Bessel.
Weitere 260.000 Euro flossen in Maßnahmen für Sport, Ehrenamt und Kultur. So wurden unter anderem die Fassaden der beiden Vereinsheime in der Krotzenburger Straße und in der Liebfrauenheidenstraße saniert, die Mannschaftsduschen der Freiwilligen Feuerwehr in Hainstadt erneuert und die Katholische Öffentliche Bücherei St. Nikolaus ausgebaut.
Über 900.000 Euro verwendete die Verwaltung für Sanierungarbeiten im Bereich des Straßenbaus. Neben etlichen kleineren Maßnahmen wie etwa Fugen- und Feldwegsanierungen, wurden insbesondere die Kanalstraße in Verlängerung von der Schule zur Feuerwehr und die Eisenbahnstraße zwischen Offenbacher Landstraße und Josefstraße grundhaft erneuert.
„Zurückblickend auf diese, neben der regulären Bau- und Unterhaltungstätigkeit durch die Gemeinde, zusätzlichen Maßnahmen haben wir in Hainburg den Gedanken des Konjunkturpakets hervorragend umgesetzt“, ist sich Bessel sicher. Durch die vielen Einzelmaßnahmen habe die Verwaltung zahlreiche Unternehmen und Handwerksbetriebe, die aus der Region stammen, durch Aufträge unterstützt.
Rubriklistenbild: © pixelio.de
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