Hainburg (sig) - Nach der knappen Entscheidung des Bürgerentscheides zur Stelle eines hauptamtlichen Ersten Beigeordneten fordert die SPD-Hainburg die CDU zu einem Umdenken in der Frage der Besetzung des Gemeindevorstandes auf. Dazu sei es noch nicht zu spät.
Schließlich forderten 2790 Wähler, das entspricht 69,7 Prozent der abgegebenen Stimmen, die Stelle des Ersten Beigeordneten nicht hauptamtlich zu besetzen und es bei der seitherigen Regelung zu belassen, so SPD-Fraktionsvorsitzende Julia Zimmer.
Erster ehrenamtlicher Beigeordneter ist derzeit Karl-Heinz Habermann, dessen hauptamtliche Tätigkeit vor einigen Jahren von der Gemeindevertretung nicht verlängert wurde und „der danach als Erster Beigeordneter ehrenamtlich mit einer üppigen Pension ausgestattet ist und den Rechtsanspruch auf Rückkehr zu seinem früheren Arbeitgeber nicht ausgeschöpft hat“, heißt es weiter. Hier, meint die SPD, werde schon genug Geld investiert. Habermann könne durchaus nach wie vor die Stelle des Ersten Beigeordneten ehrenamtlich ausüben. Eine weitere Aufstockung des Gemeindevorstandes sei nicht notwendig.
Nach wie vor ist die SPD davon überzeugt, dass Bessel mit dieser Stelle auf Steuerzahlerkosten einen möglichen Nachfolger aus den eigenen Reihen aufbauen wolle, da seine Amtszeit 2017 endet. Die SPD fordert die CDU auf, ihre Haltung zu ändern und darauf zu verzichten, einen Hauptamtlichen mit Gewalt durchzusetzen.
Dies sei auch im Hinblick auf die finanzielle Situation der Gemeinde geboten. Tatsache sei, dass die mit einer Stimme Mehrheit regierende CDU eine herbe Niederlage einstecken musste.
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