Hanau (cs. ) - Die Eiszeit dauert auch in Hanau unverändert an, hingegen ist die Eisbahn auf dem Marktplatz abgebaut worden. Nach 32 Tagen „Eisarena“ am Brüder-Grimm-Denkmal zieht die Stadt eine positive Bilanz.

© pako
Trotz einiger Regentage während der 32-tägigen Eiszeit wurden 12200 Besucher auf der Schlittschubahn registriert.
„Mit rund 12200 Besucherinnen und Besuchern, kamen in diesem Jahr rund 500 Menschen mehr zum Schlittschuhlaufen als in der vergangenen Saison“, berichtet Bernd Michel von der Hanau Marketing GmbH, die das eisige Spektakel alljährlich organisiert.
„Leider hatten wir Pech mit dem Wetter“, so Michel weiter. Neun Regentage gab es während der Hanauer Eiszeit. Michel: „Die haben die Besucherzahlen gedrückt. An einem Tag mussten wir die Bahn sogar ganz schließen, da zuviel Wasser auf dem Eis stand.“ Doch gab es laut Michel immer Unerschrockene, die auch bei Regen auf der 750 Quadratmeter großen Eisbahn ihre Runden gedreht haben.
„Die Eisbahn steht für viel Bewegung an der frischen Luft und ist zudem ein Riesenspaß für die ganze Familie“, bilanziert OB Claus Kaminsky (SPD). „Wir freuen uns, dass wir als Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken als Sponsor dieses winterliches Vergnügen bereits zum siebten Mal nach Hanau bringen konnten.“
Beim Wettkampf um den Titel „SWH-Eisstockschützenkönig/in 2012“ unter der Leitung des 1. Eisstockschützenvereins Maintal-Bischofsheim kämpften insgesamt 40 Männer und Frauen in zwei Qualifizierungsrunden um eine Platz im Finale. Den Sieg und einen Gutschein über 200 Euro von der Galeria Kaufhof nahm, wie berichtet, der Steinheimer Mike Degoutrie mit nach Hause.
Cheforganisator Michel freut sich auch über die Tatsache, dass es keine nennenswerten Verletzungen oder Unfälle auf der Eisbahn gab. „Außer einem nassen Hosenboden oder dem einen oder anderen blauen Flecken ist nichts passiert.“
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