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DRK, DLRG und Johanniter finden im neuen Hanauer Gefahrenabwehrzentrum eine gemeinsame Heimstätte

Große Vorfreude auf Umzug

Hanau (did) - Die Arbeiten zum Gefahrenabwehrzentrum auf der ehemaligen Hutier-Kaserne im Stadtteil Lamboy haben offiziell begonnen.

Spatenstich für eine große Investition in die Sicherheit: Vertreter aller Hilfsorganisationen, die im neuen Gefahrenabwehrzentrum eine neue Heimat finden, nahmen gemeinsam mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky den offiziellen Spatenstich vor.

© Stadt Hanau

Spatenstich für eine große Investition in die Sicherheit: Vertreter aller Hilfsorganisationen, die im neuen Gefahrenabwehrzentrum eine neue Heimat finden, nahmen gemeinsam mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky den offiziellen Spatenstich vor. Zunächst baut die Baugesellschaft Hanau einen vierstöckigen Neubau für das Deutsche Rote Kreuz, ab November folgt ein Gebäude für die DLRG und die Johanniter- Unfallhilfe.

Neben der hauptamtlichen und der freiwilligen Feuerwehr werden sich auf dem ehemaligen Kasernengelände auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Ortsgruppe Hanau und Bezirk Main-Kinzig und die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. (JUH) niederlassen.

Zu diesem Zweck werden von der Baugesellschaft Hanau zwei neue Gebäude neben der neuen Hauptfeuerwache errichtet. Mit dem Bau der Räumlichkeiten für das DRK wird nun begonnen. Das vierstöckige Gebäude mit Verwaltungsräumen und der Rettungswache sowieeiner Fahrzeughalle soll Ende März 2012 fertig gestellt sein. Baubeginn für das dreistöckige Gebäude für DLRG und Johanniter mit Sozial-, Schulungs- und Ausbildungsräumen nebst Fahrzeughalle wird voraussichtlich im November 2011 sein. In diesem Bau werden auch der DRK-Ortsverein und DRK-Schulungsräume untergebracht. Das Gebäude soll Ende August 2012 in Betrieb genommen werden. „In verkehrsgünstiger Lage und ohne Lärmbelästigungspotential für Anwohner entsteht so ein hochmodernes zukunftsfähiges Gefahrenabwehrzentrum mit mehr als 15.000 Quadratmetern Nutzfläche“, erläutert Jens Gottwald, Geschäftsführer der Baugesellschaft Hanau GmbH, die Eigentümerin des Geländes ist und das Gefahrenabwehrzentrum baut.

Umzug in das Gefahrenabwehrzentrum

Beim Deutschen Roten Kreuz freut man sich auf den Umzug in die neuen Räumlichkeiten. „Unsere Kapazitätsgrenzen am alten Standort an der Feuerbachstraße wurden bereits vor acht Jahren erreicht. Seitdem haben wir mit Büro- und Lagercontainern gearbeitet“, erläutert Stefan Betz, Geschäftsführer des DRK-Hanau.

Ebenso sehen DLRG und Johanniter dem Umzug ins Gefahrenabwehrzentrum positiv entgegen. Dr. Karsten Falk, Regionalvorstand des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Offenbach-Kinzig: „Schon lange reicht der Platz in der Friedberger Straße 9 nicht mehr für alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus.“ So befindet sich beispielsweise das Lager für Katastrophenschutz und Sanitätsdienst auf der anderen Seite der Bahnlinie vom Nordbahnhof. Auch Fahrzeuge und Anhänger mussten dorthin ausgelagert werden. „Mit dem Umzug in das Gefahrenabwehrzentrum wird alles besser. Alle Fahrzeuge stehen zukünftig - gemeinsam mit den Fahrzeugen von der DLRG - in einer Halle. Direkt an die Halle grenzt das Lager, so dass die Wege kurz und barrierefrei sind.“ Durch die gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten wie Schulungsraum, Toiletten und Duschanlagen mit dem DLRG ergäben sich viele vorteilhafte Synergien, meint Falk.

Fahrzeuge in einer frostfrei gehaltenen Halle

„Nachdem die DLRG in ihrer Vereinsgeschichte schon an vielen Orten in Hanau untergebracht war, scheint jetzt tatsächlich die Zeit der Übergangslösungen vorbei zu sein“, freuen sich Thorsten Klügel, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Hanau und Sedat Müftahi, Technischer Leiter beim DLRG-Bezirk Main-Kinzig e.V. Derzeit sind DLRG-Ortsgruppe und Bezirksverband an der Alfred-Delp-Straße in einem ehemaligen Industriegebäude angesiedelt. Einsatzfahrzeuge wie Boote, Gerätewagen, Taucher- und Mannschaftstransportwagen sind hingegen an der Josef-Bautz-Straße untergestellt. Gerade im Winter müssten die Einsatzkräfte erst mit den Fahrzeugen die Tauchausrüstung aus der Alfred-Delp-Straße holen, um dann in den Einsatz zu fahren. Da die Bautzhallen nicht beheizt sind, würden sämtliche Ausrüstungsgegenstände durch die Kälte zerstört, wenn diese in den Fahrzeugen verblieben, erläutert Klügel. Im zukünftigen Domizil gibt es geeignete Räumlichkeiten für die Tauchtechnik. Auch können die Fahrzeuge in einer frostfrei gehaltenen Halle stehen.

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