Hanau - Das Amphitheater bei Schloss Philippsruhe ist längst so etwas wie die „Gudd Stubb“ von Hanau geworden. Dahin lädt man sich gerne gute Bekannte ein. Am Freitag war Wolfgang Niedecken (58) mit seiner Kölsch-Rock-Band „BAP“ zu Gast, die in den letzten Jahren bereits mehrfach unter dem weißen Kuppelzelt aufgetreten waren. Von Christian Spindler

© Habermann
Sprühten vor Spielfreunde: „BAP“ bei ihrem Konzert im Amphitheater. Das Vorprogramm bestritten die Lokalmatadoren der „Steve Scondo-Band“.
Auch diesmal geriet das Drei-Stunden-Konzert, das vorletzte der aktuellen „Sommernachtstour“, zu einem begeisternden Abend. Niedecken und seine Musiker sprühten vor Spielfreude und beweisen mit treibenden Stücken und Balladen, dass sie eine der besten Livebands im Lande sind. Neben „BAP“-Hits wie „Verdamp lang her“ oder „Nemm mich met“ waren unter den 30 Songs auch gut ein Drittel neuer Werke sowie einige Schmankerl. So warte „BAP“ mit einem raffinierten Arrangement auf, zu dem der legendäre Bob Dylan-Song „Hurricane“ und das „BAP“-Altwerk „Stell dir vüür“ verwoben waren.
Zu seinen Musikern Werner Kopal (Bass), Michael Nass (Keyboards), Jürgen Zöller (Drums) und seinem Ausnahmegitarristen Helmut Krumminga, Komponist vieler der neuerer Songs, hatte Niedecken mit Anne de Wolff eine Geigerin dabei, die etlichen der Neuarrangements ein besonders Flair gab.
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