Hanau (did) - Der Schüler einer Hochbegabtenklasse der siebten Jahrgangsschule an der Otto-Hahn-Schule, der am vergangenen Donnerstag eine Lehrerin so heftig in den Bauch trat, dass die Pädagogin kurzzeitig in ein Krankenhaus musste, wird der Schule verwiesen.
Das hat Schulleiter Wolfgang Schröder nach einer Gesamtkonferenz mitgeteilt.
Nach Angaben Schröders ist die pädagogische Aufbereitung des Vorfalls an der Hanauer Europaschule in vollem Gange. An der Otto-Hahn-Schule bestehe ein enges Präventionsnetz mit Programmen wie „AbsprechBar“ und „Lions-Quest“ sowie Mediationsgruppen, Streitschlichter und Klassenräten. Die Schule sehe sich in ihrem sozial-integrativen Ansatz, der da laute: „Wir kümmern uns um jedes Kind“, bestätigt, auch wenn in einer Ausnahmesituation das Präventionsnetz für kurze Zeit nicht halte, so Schröder.
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