Hanau (did) - Länder- und kreisübergreifend gegen den Fluglärm zu kämpfen, das haben der Main-Kinzig-Kreis und der Landkreis Aschaffenburg sowie die Kommunen aus dem Main-Kinzig-Kreis bei einem Treffen im Hanauer Rathaus bekundet.

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Gutachter Michael Morr (rechts) stellte OB Kaminsky und seinen Gästen seine Vorschläge für veränderte Anflugrouten vor.
Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) hatte zu dem Treffen eingeladen, bei dem Luftfahrt-Experte Michael Morr seine im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises und dessen Kommunen entwickelten Vorschläge für steigende Anflughöhen und teilweise veränderte Abflugrouten auch Dr. Ulrich Reuter, Landrat des Kreises Aschaffenburg, dem Main-Kinzig-Kreisbeigeordneten Dr. André Kavai und Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna vorstellte.
Morr wird auch bei einer Bürgerinformation in Hanau Rede und Antwort stehen, die am Mittwoch, 29. Februar, um 19 Uhr im Congress Park Hanau (Paul-Hindemith-Saal) stattfindet. Im Podium sitzt zudem Rechtanwalt Matthias Möller-Meinecke als Rechtsvertreter im Klageverfahren. Bereits am heutigen Mittwoch wird Morr seine Vorschläge auch in der Sitzung der Fluglärmkommission vorstellen.
Rodenbachs Bürgermeister Schejna sagte: „35 Kilometer von Frankfurt entfernt muss man nicht quasi Steine nach den Flugzeugen werfen können.“ Für die Menschen im Osten Frankfurts sei jetzt schon ein Anflugverfahren möglich, das ihnen weniger Lärm beschere als derzeit.
Im Vorfeld der heutigen Fluglärmkommission-Sitzung erklärte Dr. Kavai, der Kreis werde sich nicht mit der Ankündigung der Deutschen Flugsicherung zufrieden geben, die Maschinen im Sommer etwas höher anfliegen zu lassen. Er erwartet eine zügige Umsetzung höherer Anflugrouten.
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