Heusenstamm - Der erste Advent ist auch in der Schlossstadt Anlass genug, um sich mit Gesang auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen. Und weil der zweite Advent dem Nikolausmarkt „gehört“, kann es passieren, dass zwei große Konzerte gleichzeitig stattfinden. Von Peter Petrat

© Petrat
Kinderschola und Kirchenchor beim gemeinsamen Singen.
So war es auch an diesem ersten Advent, zu dessen Ausklang der Kirchenchor Maria Himmelskron ebenso zum Singen eingeladen hatte wie der Gesangverein Konkordia .
Festlichen und vorweihnachtlichen Klängen lauschten die Besucher beim Adventskonzerts des Gesangvereins Konkordia. Gemeinsam mit dem Förderverein Balthasar Neumann hatten die Sänger am Abend des ersten Advent in die Kirche St. Cäcilia eingeladen. Unter der Leitung von Dirigent Ronald R. Pelger gaben die Sänger aus den verschiedenen Chören des Vereins ihr Bestes.
Seit 25 Jahren arbeiten Pelger und der Gesangverein zusammen. Gemeinsam haben sie die musikalische Weiterentwicklung der Konkordia-Chöre geprägt und durch die Gründung eines Kinder- und Jugendchores sowie des Kammerchors Zukunftweisendes in die Wege geleitet.
Zum Adventssingen als Einleitung zur besinnlichen Vorweihnachtszeit hatte der Katholische Kirchenchor Maria HImmelskron in die Kirche an der Marienstraße eingeladen. Gemeinsam mit dem Chor „Canto Corale“ („Es naht ein Licht“, „Wache jetzt auf“) und der Kinderschola der Gemeinde boten die Sänger ein abwechslungsreiches Programm und viel Gelegenheit zum Mitsingen.
Besonders die Kinderschola kam beim Publikum wegen der tollen Leistung gut an. „Wir sagen euch an den lieben Advent“, „Ein Licht ist im Advent erwacht“, „Sind die Lichter angezündet“, „Ein Licht leuchtet auf in der Dunkelheit“ und „Lasst euch anstiften zur Freude“ hießen die Lieder, die sie einstudiert hatten.
Seine Vielseitigkeit bewies auch der Kirchenchor, der Lieder wie „Der Abend kommt“ oder „Er beschirmt dich mit seinen Flügeln“ ebenso überzeugend darboten wie den Gospel „Go, tell it on the Mountain“. Dass ein gemeinsames „Macht hoch die Tür“ an einem ersten Advent ebenso wenig fehlen durfte wie das Schlusslied „Tochter Zion“ versteht sich von selbst.
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