Heusenstamm - Immer öfter kommen Menschen in die Dauerausstellung „800 Jahre Heusenstamm“, die nicht in der Schlossstadt leben. „Wir hatten sogar schon Besucher aus Darmstadt“, berichtet Dr. Roland Krebs, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins. Von Claudia Bechthold

© clb
Den Betreiber-Vertrag fürs Museum haben sie gestern unterschrieben (von links); Erster Stadtrat Uwe Michael Hajdu, Bürgermeister Peter Jakoby sowie Roland Krebs und Volker Schneider.
Zeitungsberichte, aber auch Broschüren zur Regionalpark-Route machten das noch junge Heimatmuseum allmählich etwas bekannter. Im August vergangenen Jahres war es im Haus der Stadtgeschichte eröffnet worden. Seitdem wurden schon etwa 500 Besucher gezählt.
Vom 1. März an ist der Heimat- und Geschichtsverein auch offizieller Betreiber des Museum. Gestern haben Krebs und dessen Stellvertreter Dr. Volker Schneider einen entsprechenden Vertrag mit der Stadt unterschrieben. Er gilt für 15 Jahre, wird er danach nicht gekündigt, verlängert er sich auf unbestimmte Zeit.
Den Garten am Haus der Stadtgeschichte wollen Verein und Stadt im kommenden Sommer auch für Veranstaltungen nutzen, kündigt Bürgermeister Peter Jakoby. Erste Ideen dafür gebe es bereits. Mehr wollte er noch nicht verraten.
Trotz Dauerausstellung will der Heimatverein auch künftig zusätzlich kurzzeitige Schauen zu bestimmten Themen veranstalten. So plane man bereits für den Herbst eine Ausstellung vonKrippen aus Heusenstammer Familien. Zudem möchte Schneider einige „sehr schöne alte Stücke“, die in Patershausen liegen, gern in den Museumsgarten holen. Dazu zählt „die Rosette vom Zwerghaus“, ein Teil des Schlossgiebels.
Um das Museum bekannter zu machen, hat der Verein Museums- und Archivleiter aus dem Kreis Offenbach eingeladen. Und am kommenden Sonntag um 15 Uhr erläutert Professor Elmar Götz den Rembrücker Altar.
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