213.03.10|Heusenstamm|Heusenstamm|
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Heusenstamm ‐ Die Neugestaltung des Pausenhofs und der Außenanlagen ist das künftige Projekt des Adolf-Reichwein-Gymnasiums, das auch der Förderverein unterstützen wird. „Wir bemühen uns, dass der Schulhof gleichermaßen Bewegungsraum und Ruheoase für die Schulgemeinschaft wird“, erklärte der Vorsitzende Ismail Tipi. Von Michael Prochnow

© Michael
Ruheoase und Bewegungsraum: Auf dem Schulhof des Reichwein-Gymnasiums sollen neben einer Tischtennisplatte demnächst Attraktionen wie Trampolin, Klettergerüst und Amphiteater Platz finden.
Die Schule plane, die Freiflächen mit Eigenmitteln und Spenden „schülerfreundlich und bewegungsfördernd“ zu gestalten. Der Kreis gibt mit 25.000 Euro die Hälfte der Kosten, Sponsoren wie Fraport, die Sparkasse und die Firma Herth & Buss sowie Privatspender seien bereits gewonnen. Installiert werden sollen eine neue Tischtennisplatte, ein tief gelegtes Trampolin oder ein Kletter- und Balanciergerüst. Auch ein „grünes Klassenzimmer“ oder Amphitheater zählen zu den Gestaltungsvorhaben.
„Demnächst beginnen die Umbauarbeiten und werden dann etappenweise weitergeführt“, so Tipi. Dazu müssten aber erst weitere Spenden gesammelt werden. Für die ersten Veränderungen auf dem Schulhof sind etwa 10.000 Euro nötig. „Unser Ziel ist es, dass das Vorhaben bis zum neuen Schuljahr verwirklicht wird“, sagt Tipi.
Ein weiteres Großprojekt - vor allem aus finanzieller Sicht - sind die pädagogischen Mittagsangebote. Der Förderkreis betreut seit Juni 2009 unter der Regie von Lehrer Jörn Schachtner mehr als 70 Kurse und steuert dafür 46.000 Euro bei. Rund 850 Schüler nehmen das Angebot wahr. Der Verein finanziert alle Materialien und Fahrtkosten. Im kommenden Schuljahr wird das Programm nochmals erweitert. Dann steht jedem Schüler ein, manchen sogar zwei Kurse zur Wahl. Somit können die Jugendlichen mühelos die geforderten fünf Wochenstunden zwischen den Klassenstufen fünf und neun ansammeln.
Ein weiteres Thema, mit dem sich der Förderverein beschäftigt, ist die Suchtprävention und die „Kultur der Anerkennung“. Zudem werden herausragende Schülerleistungen ausgezeichnet und gefördert. Beim Wettbewerb „saubere und schönste Klassenzimmer“ erhalten die drei tüchtigsten Klassen einen Preis. Geld gibt die Gemeinschaft zudem für Schüleraustausch und Kulturfahrten sowie für das Endres-Seminar aus. Dieses vermittelt Mädchen und Jungen der Stufen fünf bis sieben sowie deren Eltern Lernmotivation und Lernmethodik.
Mit Hilfe des Fördervereins wurden 2009 mehrere Anträge von Schule, Schülerschaft und Lehrkräften mit 12.000 Euro unterstützt. Hilfreich ist dabei die Anhebung des Jahres-Mitgliedsbeitrags um zehn auf 30 Euro. Mitglieder erhalten dafür künftig kostenfrei das Jahrbuch. 144 Menschen vereint der Förderverein derzeit - Tendenz steigend. „Angesichts der 1100 Schüler ist die Beteiligung immer noch gering“, monierte Tipi. Eine wichtige Aufgabe werde daher die Mitgliederwerbung bleiben.
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