Heusenstamm - Wirklich gelungen, keine Sekunde langweilig, fröhlich und mitreißend war das Fest, dass zum 50. Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte an Heusenstamm gefeiert wurde. +++ Fotostrecke +++ Von Claudia Bechthold

© Bechthold
Über den Brunnen war die Bühne gebaut, auf der am Ende alle Chöre gemeinsam Händels „Hallelujah“ sangen.
Am Samstagabend war der Innenhof des Schlosses für knapp zwei Stunden Schauplatz einer bunten Feier, wie sie die Stadt bislang wohl noch nicht gesehen hat.
Mehr als 800 Zuschauer hatten dabei großen Spaß. Landrat Peter Walter, Bürgermeister der Nachbargemeinden, Gäste aus den Partnerstädten, Sponsoren und Joachim Baier, erster in der „Stadt Heusenstamm “ Geborener, konnte Stadtverordnetenvorsteherin Ingrid Hennighausen begrüßen. Ein Chor der Kinder aus allen Kindergärten der Stadt sang „Let us sing together“. „Wir haben die Zukunft Heusenstamms gesehen“, kommentierte Schauspieler und Kabarettist Michael Quast diesen Auftritt. Humorvoll, gespickt mit kleinen Spitzen hatte er durch das Programm geführt, zu dem auch Grußworte der Gäste aus den Partnerstädten, ein von Dietrich Wagner und Dr. Franz Zink produzierter kleiner Film über Heusenstamm seit 1959, Auftritte des Tonbridge Quintetts mit Musik von Telemann und Händel sowie ein Auftritt der Heusenstammer Mezzosopranistin Lisa Wedekind mit einer Lehár-Arie zählten.
Satirisch hatte sich Quast dem Thema genähert. Unter dem Motto „Heusenstamm, eine Stadt setzt sich durch“ - nachdem erste Siedlungsversuche mit Bellingen und Rennigishausen „im Morast versunken“ seien - schilderte er zum Vergnügen der Zuhörer die Versuche mittelalterlicher Vorfahren für das mit sechs Bauern zu kleine „Huselstam“ Dorfrecht zu erhalten.
Nach den Segenswünschen der Kirchengemeinden, überbracht von Pfarrerin Karin Härle, trat den deren Ehemann, der Dirigent Professor Hans-Friedrich Härle, in Aktion , um alle Chöre der Schlossstadt beim gemeinsamen Auftritt zu dirigieren. Mit Händels „Hallelujah“ glänzten die Sängerinnen und Sänger, um danach gemeinsam mit dem Publikum den von Stadtkapelle und TSV -Blasorchester gemeinsam gespielten Radetzky-Marsch klatschend zu begleiten. Ein furioses Ende, nach dem dann in der „Unnergass“ weiter gefeiert wurde.
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