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Werke von mehr als 40 Heusenstammern zu Verschwisterungsprojekt der Partnerstadt Malle

Mit Kunst goldene Brücken bauen

Heusenstamm ‐ Die sehr alte Ausdrucksform des Triptychons, eines dreiteiligen Bildes also, mit der sehr modernen Darstellungsform der Fotografie zu kombinieren sei schon allein sehr reizvoll, sagt die in Heusenstamm lebende Kunsthistorikerin Dr. Ariane Grigoteit. Von Claudia Bechthold

„Unterwegs für die Verschwisterung“ von Dagmar Horch

© Bechthold

„Unterwegs für die Verschwisterung“ von Dagmar Horch

Der Freundeskreis Partnerstädte hatte sie gebeten, eines der mehr als 40 Kunstwerke zu besprechen, die seit Montagabend im Foyer des Schlossrathauses ausgestellt sind. Es sind die Beiträge von Heusenstammer Bürgern zum Kunstwettbewerb „Kunst und Verschwisterung“, den Heusenstamms belgische Partnerstadt Malle initiiert hat. Malle feiert im kommenden Jahr 50 Jahre Verschwisterung mit dem französischen Saint Savin, einer weiteren Partnerstadt Heusenstamms. Mit Malle ist die Schlossstadt seit fast 20 Jahren verschwistert.

Die Ausstellung in Bildern:

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  • Werke von rund 40 Heusenstammer Künstlern sind im Schlossrathaus zu sehen.
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  • Werke von rund 40 Heusenstammer Künstlern sind im Schlossrathaus zu sehen.
  • Werke von rund 40 Heusenstammer Künstlern sind im Schlossrathaus zu sehen.
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  • Werke von rund 40 Heusenstammer Künstlern sind im Schlossrathaus zu sehen.
  • Kunsthistorikerin Dr. Ariane Grigoteit
  • Zur Vernissage spielten Werner Fürst (Piano) sowie Johanna Heinze (Violine) und Paul Sassen (Cello).

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Aus Anlass dieser Jubiläen hatte Malle das von der Europäischen Union (EU) geförderte Projekt „Golden Bridge” ins Leben gerufen. „Brücke“, weil eben solche zwischen den verschiedenen Partnergemeinden, unterschiedlichen Kulturen sowie zwischen Jung und Alt gebaut werden sollen. „Golden”, weil das 50 Jährige ein goldenes Jubiläum ist. Neben Kunst gibt es Umwelt-, Foto-, Kultur- und Musikprojekte.

„Himmlisch vereint“ von Alina Müller© Bechthold„Himmlisch vereint“ von Alina Müller

Vom Kindergartenkind bis zur Seniorin hätten sich Vertreter aller Generationen an dem Wettbewerb beteiligt, freute sich Vera Terpitz, stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises Partnerstädte, zu Beginn der Ausstellungseröffnung. Zum Nikolausmarkt wird von einer fachkundigen Jury entschieden, welche fünf Arbeiten im Jahr 2010 auf eine Wanderausstellung durch Malles Partnerstädte gehen, zu denen auch noch das britische Hartley Wintney und das polnische Zakrzówek zählen.

Bembel und Baguette beiseite legen

Zur Vernissage spielten Werner Fürst (Piano) von Adolf-Reichwein-Gymnasium sowie Johanna Heinze (Violine) und Paul Sassen (Cello) zwei Sonaten von Telemann und Händel sowie den Refrain der Europahymne, die von Vertretern der Partnerstädte für das Verschwisterungsfest im nächsten Jahr komponiert wird.

Bis zum Sonntag, 6. Dezember, zum Nikolausmarkt also, werden die eingereichten Arbeiten im Rathaus ausgestellt und können zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung besichtigt werden.

Der eigentliche Sinn von Verschwisterung sei es, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, sagte Ariane Grigoteit. Und genau dies drücke das Foto-Triptychon aus, das zwei junge Frauen aus Deutschland und Frankreich zeigt, die einen Bembel und ein Baguette als Zeichen ihrer Nationalität beiseite legen, um sich die Hand reichen zu können.

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