Heusenstamm - „Piff paff puff, taratatatatum!“ Was Michael Quast zuvor als Couplet des General Bumm vorgetragen hatte, klang wie die lautmalerische Vorwegnahme des sich anschließenden Ereignisses. Von Claudia Bechthold

© Bechthold
Bunte und glitzernde Gemälde haben die Feuerwerker am Sonntagabend vor das Schloss und in den Nachthimmel gezaubert.
Mit einem großen und großartigen Feuerwerk wurde am Sonntagabend die Festwoche zum 800. Geburtstag Heusenstamms beendet.
Doch bevor die Raketen ihre bunten Bilder in den Nachthimmel zaubern durften, begeisterten Musiker und Sänger die knapp 2000 Gäste im Schlossgarten. Doch auch das Programm der Operngala unter dem Dirigat von Professor Hans-Friedrich Härle glich einem Feuerwerk.
Die ersten Bravo-Rufe und Begeisterungs-Pfiffe des Abends aber hatte die neun Jahre alte Laura Ochmann erhalten. Das junge Geigentalent bewältigte mit Bravour das Solo im ersten Satz des Violinkonzerts Nummer 9 von Charles A. de Bériot. Wie später auch die Frankfurter Sinfoniker und Tenor Mikhail Agofonov durfte Laura nicht ohne eine Zugabe von der Bühne.
Moderiert wurde die Gala von Michael Quast, der den Heusenstammern unter anderem eine visionäre Pfiffigkeit attestierte.
In tiefes Rot getaucht erschien das Schloss, bevor Dirigent Härle noch einmal den Taktstock hob, um das wahrlich prachtvolle Feuerwerk mit den Sinfonikern musikalisch zu begleiten. Glitzernder „Regen“ aus dem Schlossgraben, Sterne, Kugeln und Streifen in allen Farben ließen ein Gemälde am Himmel entstehen, das am Ende lange beklatscht wurde.
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