Heusenstamm - „Der Tag erwacht und die Sonne lacht“, hallt es mit hellen Stimmen durch das Hintere Schlösschen. Ein Dutzend Frauen ist zuvor langsamen Schrittes durch den Raum gezogen. Am Rand steht Thomas Hartmann, konzentriert verfolgt er, was die „Nonnen“ tun. Von Claudia Bechthold

© Bechthold
Die Tänzerinnen der Disharmonie üben auch schon mal im Freien.
Und wie sie es tun. „Sooo, wir machen die ganze Szene jetzt noch einmal. “ Die Proben für den „Heusenstammbaum“ können ganz schön hart sein.
Das heißt aber nicht, dass dabei nicht gelacht würde. Es wird sogar viel gelacht. Die Akteure haben ihren Spaß, das ist nicht zu übersehen.
Am Samstag, 27. August, um 20 Uhr wird das Stück aus der Feder des Chefs im Karnevalklub Disharmonie, Thomas Hartmann, auf einer Bühne im Schlossinnenhof aufgeführt. Doch bis dahin bleibt noch viel Zeit zum Üben.
Das Stück spielt am ehemaligen Waldfestplatz, an dem einst die Konkordia einmal im Jahr ihr Fest am Pfingstmontag gefeiert hat. Dort stehe, so die Idee des Stücks, jener Heusenstammbaum, an den so mancher Schlossstädter hin und wieder zurückkehre. Und dann ins Träumen gerate. Ins Träumen von längst vergangenen Zeiten, aber eben auch von der Zukunft.
Wieder wird der Einzug der Patershäuser Nonnen geprobt. Und wieder klappt es nicht auf Anhieb. Hartmann sieht darüber hinweg, lässt weiter spielen. Am Ende war die Szene dann doch ganz gut. Thomas Hartmann ruft die nächste Szene auf.
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