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Sternfahrten aus Heusenstamm und Obertshausen auf der Apfelweinroute

Dem „Stöffche“ per Fahrrad gefolgt

Heusenstamm - Das Wetter war wie für eine solche Tour gemacht: nicht zu heiß, nicht zu kalt, aber trocken. Punkt 10 Uhr am Sonntagmorgen startete die rund 50 Personen starke Delegation an der Kreuzung Alte Linde zur Radtour entlang der Heusenstammer Schleife der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute. Zeitgleich startete eine Gruppe in Obertshausen. Von Claudia Bechthold

© Foto: Bechthold

Thomas Engel und Mitarbeiterin Albina von der Schlossschenke boten „Hessen-Tapas“ mit verschiedenen Füllungen zum Stöffche.

Gemeinsames Ziel der Radler war das Hofgut Patershausen, wo der Lückenschluss der Apfelweinroute im Kreis Offenbach dann von der Ersten Kreisbeigeordneten Claudia Jäger offiziell eröffnet wurde.

Für die Schlossstädter Radler war der erste Teil ihrer Tour fast anstrengender als die zweite und die dritte Etappe. Denn am Anfang mussten sie jeweils nur wenige Meter per Rad bewältigen, um bewirtet zu werden. Die Partnerbetriebe hatten sich Einiges einfallen lassen, um die Delegation zu empfangen.

© Foto: BechtholdDas Hofgut Patershausen war Ziel der Sternfahrten aus Heusenstamm und Obertshausen zur Eröffnung dieses Teils der Apfelweinroute (Bild oben, von links): Bürgermeister Bernd Roth, Bürgermeister Peter Jakoby, Martin Heil, Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger sowie Steffen Ball, Geschäftsführer des Apfelweinverbandes.

So gab es gleich am Alten Bahnhof einen dünnen Flammkuchen, belegt mit Apfelstücken, gewürzt mit Zimt. Dazu wurde Apfelsaft gereicht. In der Schlossschenke konnten „Hessen-Tapas“ gekostet werden, kleine Blätterteig-Formen gefüllt zum Beispiel mit Leberwurst und Sauerkraut. Dazu gab es einen milden Apfelwein. Bei „Da Salvatore“ am Kirchplatz gegenüber St. Cäcilia wurden die Radler mit einer Mischung aus Prosecco und Apfelsaft überrascht. Und bei „Katja“, der Gaststätte „Zur Stadt Offenbach“, schräg gegenüber an der Frankfurter Straße konnten sich die Radler um Stadtverordnetenvorsteherin Ingrid Hennighausen, Bürgermeister Peter Jakoby und Ersten Stadtrat Uwe Michael Hajdu mit „Stöffche“ und Broten mit Hausmacher-Wurst stärken.

Dann musste allerdings tatsächlich ein wenig in die Pedale getreten werden. Durch Feld und vor allem Wald ging es Richtung Rembrücken. Im „Bindingsgarten“, Vereinsgaststätte des TV Rembrücken, erwartete TV-Vorsitzender Albert Subtil die Gruppe. Zum Apfelwein gab es dort Schmalzbrote mit Tomaten und Radieschen. Letzte Station vor dem Endspurt war schließlich das Gasthaus „Zur Rose“ am neu gestalteten Dorfplatz Rembrückens. Bewirtet wurden die Radler diesmal mit Apfelkuchen.

© Foto: BechtholdBei Angelika Junger vom Alten Bahnhof gab es Flammkuchen mit Äpfeln für die Radler. Thomas Engel und Mitarbeiterin Albina von der Schlossschenke boten „Hessen-Tapas“ mit verschiedenen Füllungen zum Stöffche.

Die dritte und letzte Etappe führte schließlich nach Patershausen, wo die Schlossstädter auf Ommerts Biohof bereits von der Obertshausener Gruppe erwartet wurde. Im Jahr 2000 hatten sich die Städte Mühlheim und Offenbach als erste Kommunen der Region der Apfelwein- und Obstwiesenroute angeschlossen, nun sei die letzte Lücke im Kreis geschlossen, betonte Claudia Jäger. 19 Partner mehr könne man nun vorweisen, insgesamt 148 Mitglieder allein im Kreis tragen das Symbol mit dem roten Apfel. Stärken konnten sich die Radler schließlich noch beim selbst kelternden Gesangverein Konkordia. Dann wurde der Rückweg angetreten. Knapp 16 Kilometer waren in gut fünf Stunden amüsant, bestens bewirtet und dennoch nicht zu unsportlich zurückgelegt.

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