719.07.1019.07.10|Kultur
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Der Tod ist müde geworden. Das kann man verstehen. Keiner geht gern mit ihm – jeder muss. Wen wundert’s, dass er sich ein dickes Fell und die Diskussionsfreudigkeit eines Hilfspolizisten antrainiert hat? Von Markus Terharn

Da ist nichts zu machen. Jedermann (Ralf Bauer, links) versucht es trotzdem beim Tod (Helmut Markwort).
„Mit mir kannste net handele“, bescheidet er den reichen Jedermann, der es gewohnt ist zu feilschen. Resignation heißt die hervorstechende Eigenschaft dieses untersetzten, abgerissenen Mannes.
Den kennt das Publikum bestens. Aber nicht so. Von 1993 bis Juni 2010 gab Helmut Markwort als Chefredakteur des „Focus“, wo er „Fakten, Fakten, Fakten“ forderte, die Rolle seines Lebens. Die Suche nach einem Altershobby führte den fitten 73-
Man muss den Vollblutjournalisten und im Darmstädter „Datterich“ erprobten Gelegenheitsdarsteller nicht sympathisch finden. Aber als sanften, freundlichen älteren Herrn mag mancher sich den eigenen Tod wünschen. Auch wenn er einen so früh antritt wie diesen Jedermann, den Hugo von Hofmannsthal in Salzburg in die Welt gesetzt, Fitzgerald Kusz nach Franken gebracht und Wolfgang Kaus nun nach Hessen geholt hat, mundartlich wie mental. Der langjährige Autor und Spielleiter der Liesel-
„Gegen den Wind“ in einer ARD-
Gleichfalls bildschirmbekannt ist Alexandra Seefisch, unlängst aus der ZDF-
Just die allegorischen Figuren, oft Problemfälle, gerieten stark. Als Mammon lieferte Wolff von Lindenau einen wahren (Gold-
Rainer Schöne stattete den Archäologischen Garten mit güldener Wanne und vielseitig nutzbaren Möbeln aus. Bärbel Christ-
Alle weiteren Vorstellungen (bis 28. Juli) sind ausverkauft.
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