Langen (ble) - Das gibt reichlich Bretter: Auf dem TVL-Vereinsgelände in Oberlinden werden Ende dieses Monats etwa hundert Nadelbäume gefällt. Sie sind nach Auskunft der Stadtverwaltung krank, geschwächt, instabil und damit eine Gefahr für Sportler oder Zuschauer.

© Strohfeldt
Am Rand des TVL-Sportgeländes in Oberlinden (links hinten die Georg-Sehring-Halle) sollen rund 100 Nadelbäume fallen, die nach Angaben der Stadt „von schwächlichem Wuchs und zum Teil von Parasiten befallen“ sind.
„Außerdem behindern sie benachbarte Eichen und andere Laubbäume in ihrem Wuchs“, heißt es in der Mitteilung.
Gefällt werden Kiefern, die hinter dem Zaun an der Berliner Allee zwischen der Georg-Sehring-Halle und der Kalbschneise stehen. Sie hatten im vergangenen August unter dem Sturm gelitten, sind laut Stadt „von schwächlichem Wuchs und zum Teil von Parasiten befallen“. Für ihre Höhe seien die Stämme erheblich zu dünn. Nach Angaben des Hessischen Forstamts hat es in dem Bereich seit etwa 60 Jahren keine richtige Baumpflege mehr gegeben.
Das Vorhaben wurde zwischen der Stadt als Grundstückseigentümerin, dem Turnverein und der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Planung und Ausführung obliegen dem Revierförster des Langener Stadtwalds.
Gefällt werden sollen sämtliche Bäume an nur einem Tag, voraussichtlich am Freitag, 24. Februar. Entlang der Berliner Allee herrscht dann in dem genannten Abschnitt ganztätig Parkverbot.
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