1206.02.1006.02.10|Langen|2 KommentareFacebook
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Langen/Egelsbach ‐ Die Stille im Wald ist dem Lärm riesiger Bagger gewichen: Mit schwerem Gerät versuchen Bauarbeiter, den massiven Stahlbeton der Bunker zu durchdringen, die einst von der US-

© Fraport
Keine leichte Aufgabe haben die Baggerführer im Wald zwischen B 486 und Waldsee zu erledigen: Die Bunker, in denen die US-
31 von 33 Bunkern werden abgerissen – das gesamte, 103 Hektar große Areal wird im Rahmen der naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen für den Ausbau des Frankfurter Flughafens im Auftrag der Fraport renaturiert.
Im Kalten Krieg war die Anlage streng bewachtes Sperrgebiet: Die US-
Der Zaun um das Gelände blieb allerdings auch stehen, nachdem die Bundesrepublik wieder Besitzer wurde – aus Gründen der Sicherheit. Doch nun soll der Wald den Bürgern als Erholungsraum zurückgegeben werden.
Zuerst aber sind die Abrissarbeiter an der Reihe: Mit großen Zangenbaggern „fressen“ sie sich durch den dicken Stahlbeton. „Eine Arbeit, die wegen der Härte des Materials mehrere Wochen in Anspruch nehmen wird“, heißt es aus der Fraport-
Zwei Bunker lassen die Baggerführer stehen: Sie werden als Quartier für Fledermäuse hergerichtet. Auch andere Tiere werden neben den Menschen von der Renaturierung profitieren. Ein verlandetes Amphibiengewässer – der „Luxhohl“ – wurde bereits Mitte vergangenen Jahres ausgebaggert; auch Wildschweine und Rehe werden vom Entfernen des Zauns profitieren. Dies soll nach Abschluss der Abrissarbeiten (die auch noch zahlreiche weitere Gebäude wie Unterstände umfassen) geschehen – bei Fraport rechnet man damit, dass dies im Frühsommer sein wird.
Im Rahmen der Renaturierung sollen auch 40 Hektar Waldbestand „umgestaltet“ werden, wie Fraport mitteilt. Die Amerikaner hatten rund um die Bunker schnell wachsende Baumarten wie Fichten und Douglasien gepflanzt, die in Deutschland nicht heimisch sind. Nun soll ein für die Region typischer natürlicher Laubwald gepflanzt werden.
Insgesamt investiert der Flughafenbetreiber in das Projekt mehr als zwei Millionen Euro. Die gesamte Fläche, die für Ausgleichsmaßnahmen für den Flughafenausbau genutzt wird, umfasst etwa 2300 Hektar.

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03.03.10 meint Johann H. Addicks (anonym)
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