Langen - Wenn Putzfrau Elisabeth Fella am 12. Februar um 20. 15 Uhr die hessischen Fernsehschirme erobert, dürfte der eine oder andere Langener ins Grübeln kommen: „Die kenn’ ich doch irgendwo her . . . “. Von Cora Werwitzke

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Die kenn ich doch irgendwo her ... Matthias Mangiapane kommt als Putzfrau Elisabeth Fella ins Fernsehen.
Wahrscheinlich verrät es der Besenschwung – hinter der hessisch babbelnden Dame, die in der hr-Sendung „Die Lachende 11“ auftreten wird, steckt geballte Männlichkeit. Wir kommen der Auflösung also näher: Der Mann im Frauenkostüm ist Matthias Mangiapane (28) – und gebürtiger Langener.
„Darauf habe ich mich beim hr auch berufen, um teilnehmen zu dürfen“, erzählt Mangiapane schmunzelnd. Vor etwa zehn Jahren verließ er Langen – erst in Richtung Frankfurt, später zog es den 28-Jährigen ins fränkische Diebach bei Hammelburg. Dort betreibt der ehemalige Langener ein Sonnenstudio samt Reisebüro. Im richtigen Leben jedenfalls. Im Moment probt Matthias Mangiapane in jeder freien Minute seine Büttenrede. „Zehn Witzeerzähler treten in der Sendung gegeneinander an“, erläutert er. In der Jury sitzen Kaliber wie der Comedian Johannes Scherer, Jutta P. von „Gerdas kleine Weltbühne“ und Karin Schmidt, Sitzungspräsidentin der hessischen Weiberfastnacht. An Ende der Sendung küren sie unter den zehn Kandidaten den witzigsten Humoristen der hessischen Fastnacht.
„Ich rechne mir gute Chancen aus, schließlich bin ich die einzige Frau“, unkt Mangiapane. Sein Kreuzchen im Kalender hat er bereits am 7. Februar gemacht – dann steht die Aufzeichnung der Sendung in Baunatal an.
Mangiapanes Talent, Leute mit witzigen Anekdoten zu unterhalten, trat schon früh in Erscheinung – „vor allem auf Familienfeiern“, erzählt er. „Und durch meine Oma Olga Schilling bin ich karnevalistisch geprägt, sie betrieb früher das ,Treppchen‘ in der Altstadt.“ Auch in der Schulzeit legte Matthias Mangiapane schon Extraschichten ein: „In der Erk-Schule war ich in der Theater-AG, später auf der Adolf-Reichwein-Schule auch.“
Mit etwas schauspielerischer Erfahrung geht der Diebacher also ins Rennen – auch, weil er nicht zum ersten Mal vor Kameras agiert. „Ich habe erst vor Kurzem einen Wahrsager in der SAT 1-Sendung ,Richter Alexander Hold‘ gespielt.“ Auch bei Drehs zu den VOX-Formaten „Ab ins Beet“ und „Die Hausdoktoren“ war Mangiapane schon mit von der Partie. Erstere Sendung zeigte den gebürtigen Langener mit seinem Lebensgefährten bei der Umgestaltung ihres Gartens. „Ja, die zwei Verrückten mit dem Pool – das waren wir“, bemerkt der 28-Jährige grinsend. Die Folge der „Hausdoktoren“ sei abgedreht, werde aber erst im Frühjahr ausgestrahlt.
Definitiv früher ist Matthias Mangiapane nun im hr-Fernsehen zu sehen. Sendetermine sind Sonntag, 12. Februar, um 20.15 Uhr und Dienstag, 21. Februar, um 22.45 Uhr. Ach ja, seinen Lieblingswitz konnte uns der Diebacher nicht verraten – „den erzähle ich doch in der Sendung!“ Aber den zweitliebsten, den gab Matthias Mangiapane zum Besten: „Ein Vampir fährt von Offenbach nach Frankfurt, hat zwei Fahrräder auf dem Autodach. Er wird von der Polizei am Kaiserlei angehalten. „Haben Sie was getrunken?“, fragt ihn der Polizeibeamte. „Ja, zwei Radler!“ (Anmerkung der Redaktion: Töfftöööö!).
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