Naturschutzgesetz grenzt Zeitraum für Rodung und andere Arbeiten ein

Kahlschlag im Garten nach 1. März verboten

526.02.1026.02.10|Langen|1 KommentarFacebook
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A

Langen ‐ Gartenbesitzer aufgepasst: Eine Änderung im Bundesnaturschutzgesetz verbietet seit diesem Jahr zwischen dem 1. März und dem 30. September Gartenarbeiten, die einen erheblichen Eingriff in den natürlichen Lebensraum von Tieren und Pflanzen bedeuten würden. Von Markus Schaible

Betroffen sind Arbeiten wie Hecken roden, Rasenflächen abbrennen, Gestrüpp beseitigen, wie Heike Gollnow vom städtischen Umweltreferat erklärt. „Natürlich ist es weiterhin erlaubt, den Rasen zu mähen und die Gartenhecke zu schneiden“, sagt sie. Wer allerdings plane, eine Hecke oder dichtes Buschwerk zu entfernen oder stark zurückzuschneiden, dürfe dies künftig nur von Anfang Oktober bis Ende Februar tun.

Weitere Infos gibt es im Rathaus bei Heike Gollnow, Zimmer 333, Telefon 06103/203-392.

Das Bundesnaturschutzrecht schränkt Gartenfreunde in ihrem Handlungsspielraum ein, um den Schutz von wild lebenden Tieren und Pflanzen zu verbessern. Wiesen, Hecken und Büsche bieten zahlreichen Gattungen einen natürlichen Lebensraum. Insekten, Vögel und kleine Säugetiere finden hier Nahrung und Schutz für ihren Nachwuchs. Rodungen hingegen zerstören Nester mit Eiern oder jungen Vögeln“, so Gollnow.

Die neue Regelung befreie Grundstücksbesitzer jedoch nicht von ihrer Pflicht, im Laufe des Jahres Bäume und Sträucher so zu kürzen, dass Wege und Straßen gut passierbar bleiben.

zurück zur Übersicht: Langen

  • BlinkList
  • del.icio.us
  • Folkd
  • Furl
  • Google
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • oneview
  • Yahoo MyWeb
  • YiGG
  • Webnews
Diese Seite bookmarken bei...
Schliessen

Artikel empfehlen!

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Mehr erfahren Sie in Ihrer Tageszeitung - kostenlose Leseprobe bestellen

Meinung, Interviews, Analysen und Reportagen, die ganze Geschichte - mehr finden Sie täglich in den Tageszeitungen der Mediengruppe Offenbach-Post.Kostenlose Leseprobe bestellen!

Kommentar schreiben

Community

Schreiben Sie zum Beitrag Ihre Meinung oder laden Sie Bilder und Videos zu ihrem Profil hoch. In unserer Community lernen sie sicher auch neue Freunde kennen.

Registrieren / Login

49.9869624,8.6661736

Nachrichtenaus der Umgebung

Abenteuer Togo: Medizinstudentin Stefanie Wannemacher arbeitet im Krankenhaus und hilft bei Bauprojekten

29.07.10|Egelsbach

In Westafrika Erfahrungen fürs Leben sammeln

Egelsbach ‐ „Wo liegt Togo eigentlich genau?“ Diese Frage musste Stefanie Wannemacher zuletzt immer …Mehr...

Standesamt ist seit 1876 für Hochzeiten zuständig

29.07.10|Neu-Isenburg

Mehr Trauungen, weniger Geburten

 Neu-Isenburg ‐ 188 Paare haben im vergangenen Jahr beim Standesamt ihre Eheschließung angemeldet – 137 haben sich …Mehr...

LokalesNachrichtenSportCommunityFreizeitServiceMarktplatzZeitung

Artikel lizenziert durch © op-online
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.op-online.de