Langen (ble) - Mit seinen Integrationsprojekten zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen nimmt das Paul-Ehrlich-Institut eine führende Rolle bei der Umsetzung der Inklusion (gleichberechtigte Teilnahme aller Menschen an allen gesellschaftlichen Bereichen) ein.

© Strohfeldt
Die „Inklusionstour“ führte den Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe (links), gestern ans Paul-Ehrlich-Institut, wo er Gespräche mit (weiter von links) Annetraud Grote (Projektleiterin ProBAs am PEI), Clemens Beraus (Beauftragter der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderung), Staatssekretär Werner Koch, Dr. Christian Schmidt (ebenfalls Landesbeauftragter) und PEI-Personalleiter Klaus Posselt führte.
Dies wurde gestern vom Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, gewürdigt: Er besuchte das PEI auf seiner „Inklusionstour“ durch Deutschland gemeinsam mit seinen hessischen Kollegen; zudem wurde das Bundesinstitut im Wirtschaftszentrum Neurott am Abend bei einer „Inklusionsparty“ in Wiesbaden mit der „Inklusionsurkunde“ ausgezeichnet.
Hüppe und der hessische Staatssekretär Werner Koch informierten sich über die Chronologie der Integrationsprojekte am Paul-Ehrlich-Institut sowie das aktuelle ProBAs-Projekt. „Wir empfinden es als großes Kompliment, dass unsere Projekte für schwerbehinderte Menschen zur Inklusion am Arbeitsplatz gewürdigt werden“, freute sich Professor Klaus Cichutek, der Präsident des PEI. Das bestärke das PEI darin, auf dem richtigen Weg zu sein.
Die Quote der schwerbehinderten Beschäftigten am PEI konnte von 6,5 Prozent (1996) auf über 20,4 Prozent (Stand: 31. Dezember 2011) gesteigert werden. Der Anteil schwerbehinderter Auszubildender betrug Ende 2011 knapp 22,4 Prozent.
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