Bürger können Vorschläge machen

Schutz vor Belastung durch Lärm

413.03.1013.03.10|Langen|3 KommentareFacebook
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Langen/Egelsbach ‐ Lärm macht krank. Gerade im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet sind die Bürger stark dem Verkehrslärm ausgesetzt. Doch wie hoch ist die Belastung und wie können Anwohner davor geschützt werden? Von Markus Schaible

© matchka / Pixelio

Wie hoch ist die Lärmbelastung und wie können Anwohner davor geschützt werden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich derzeit das Darmstädter Regierungspräsidium. Gemäß einer EU-Richtlinie haben die Experten spezielle Lärmaktionspläne für stark befahrene Hauptverkehrsstraßen und Eisenbahnstrecken aufgestellt. Auch für Langen und Egelsbach werden solche Pläne veröffentlicht. Bereits 2008 hatte das RP so genannte Lärmkartierungspläne vorgelegt. Damals konnten Anwohner Stellungnahmen abgeben und Wünsche nach wirksamem Schutz äußern. Mittlerweile haben die Fachleute alle Anregungen geprüft, bewertet und einen Maßnahmenkatalog vorgelegt. Er umfasst Straßen mit einem Durchschnitts-Geräuschpegel über 65 Dezibel am Tag oder über 55 Dezibel in der Nacht und kann ab Montag bis zum 15. April direkt in Darmstadt oder auf der Internetseite des Regierungspräsidiums in der Rubrik „Öffentliche Bekanntmachungen“ eingesehen werden.

Auch die Planer im Langener und Egelsbacher Rathaus möchten den Anwohnern der Straßen weiterhin ein offenes Ohr bieten. „Wer Anregungen oder Beiträge zu der Veröffentlichung des Regierungspräsidiums hat, kann eine schriftliche Stellungnahme bei uns einreichen“, sagt Langens Erster Stadtrat Klaus-Dieter Schneider. Bis Donnerstag, 29. April, sammelt Christina Krüger vom Fachdienst Bauwesen, Stadt- und Umweltplanung eingehende Unterlagen, um sie ans RP weiterzuleiten. In Egelsbach ist das Ordnungsamt (Wolfgang Höher) Ansprechpartner.

Das RP ist auch mit der Aufstellung eines Lärmaktionsplans für den Schienenverkehr beschäftigt. Anwohner der Bahnlinie Frankfurt/Darmstadt können ebenfalls bis 29. April ihre Ideen äußern. Auch diese Vorschläge gehen an das Regierungspräsidium. Eine Kartierung des Eisenbahn-Bundesamtes mit den Lärmwerten steht auf der Internetseite des Eisenbahn-Bundessamtes zur Ansicht bereit.

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15.03.10 meint herbert blum (anonym)

Kinderlärm ist kein Lärm, das ist unsere Zukunft

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