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Langen: Pläne sind ab Dienstag im Rathaus zu sehen – Realisierung ungewiss

Was wird aus dem Stadtumbau?

Langen - Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wenn es nach dem Magistrat und der Mehrheit im Parlament geht, werden die Pläne zum Umbau der Innenstadt nicht zu den Akten gelegt. Momentan ist bekanntlich Ebbe in der Kasse. Von Frank Mahn

Die Stadt ist weit davon entfernt, ihren eigenen Anteil am Stadtumbau-Programm stemmen zu können. „Ein Umbau in den nächsten zwei bis drei Jahren ist unrealistisch“, sagt Bürgermeister Frieder Gebhardt.

Im Rathaus hofft man auf Verständnis im hessischen Wirtschaftsministerium. Die Langener Verantwortlichen wollen bei einem Gespräch vor Ort Überzeugungsarbeit leisten. Ihnen schwebt eine Pause oder eine zeitliche Streckung der Fördermittel vor. Sollte sich das Ministerium darauf nicht einlassen, könnte es im schlimmsten Fall dazu kommen, dass die Stadt bereits abgerufene Fördergelder (für Planungen) zurückzahlen müsste, so Gebhardt.

Ein Bild davon, wie die Innenstadt einmal aussehen könnte, kann sich jedermann von Dienstag an im Rathaus machen. Dort hängen bis zum 13. Januar die Pläne aus. In drei Workshops haben sich Bürger, Verwaltung und die beteiligten Büros mit den Entwürfen zur oberen Bahnstraße, zum Lutherplatz und zur Romorantin-/Long-Eaton-Anlage auseinandergesetzt. „Die Büros haben sich der Diskussion in den Bürgerworkshops konstruktiv gestellt und ihre Entwürfe weiterentwickelt. Sie sehen jetzt deutlich anders aus“, versichert Erster Stadtrat Klaus-Dieter Schneider.

Beim Lutherplatz, der zu einem Platz zum Verweilen und für Veranstaltungen werden soll, ist nicht länger vorgesehen, die August-Bebel-Straße vom Kreisel abzuhängen. Das war der Wunsch vieler Anwohner, vor allem der Geschäftsleute. Bei der Planung für die Romo-/Long-Eaton-Anlage wurde die Idee fallen gelassen, den Wochenmarkt einzubinden. Außerdem soll die Anliegerstraße südlich der Anlage durch Pflasterungen verkehrsberuhigt werden. Dadurch könnten in Höhe der Erk-Schule und der Kirchen repräsentative Eingangszonen entstehen. Der Bereich um den Pavillon der Koordinationsstelle Jugendarbeit soll jungen Leuten für künstlerische Aktivitäten zur Verfügung stehen.

Rubriklistenbild: © Rainer Sturm/pixelio.de

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