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Langen ‐ Die Polizei hat am Montag drei Jugendliche geschnappt, die einen 15-Jährigen ausgeraubt hatten. Der vierte Täter, ein 20-jähriger Türke, stellte sich gestern Morgen und zeigte sich geständig. Keiner von ihnen ist bei der Polizei ein unbeschriebenes Blatt. Von Frank Mahn

© Pixelio
Die Polizei hat am Montag drei Jugendliche geschnappt, die einen 15-Jährigen ausgeraubt hatten.
Das Opfer war mit einem Freund in einem Dönerladen in der Dieburger Straße, in dem sich auch das Quartett aufhielt. Als der Langener mit seinem Kumpel gegen 14 Uhr den Imbiss verließ, folgten ihnen die Vier und holten sie ein. Der 20-Jährige zog ein Messer, bedrohte den 15-Jährigen und riss ihm das Bargeld aus der Hand.
Der Junge verständigte umgehend die Polizei und konnte die Täter ziemlich genau beschreiben. Die Ordnungshüter griffen kurz danach in der Wassergasse drei Jugendliche auf, die der Beschreibung entsprachen. Die 16- und 17-Jährigen, zwei Deutsche und ein Türke, gaben nicht nur den Raub zu, sondern verrieten auch noch, wer der Vierte im Bunde war. Der 20-Jährige aus Langen blieb trotz Fahndung wie vom Erdboden verschluckt, bis er sich gestern bei der Dreieicher Polizei stellte.
Er hat mehr als 40 Straftaten auf dem Konto, wurde unter anderem schon wegen Drogenhandels, Diebstahls und Einbruchs festgenommen. Einer seiner Komplizen, ein 17-Jähriger aus Langen, ist bereits mehrfach wegen Körperverletzung aufgefallen. Der Haftrichter verhängte gestern U-Haft, beide sitzen in einer Jugendstrafanstalt in Wiesbaden.

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