3008.03.10|Mühlheim|Mühlheim|
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Mühlheim ‐ Die ganze Grazie und Eleganz orientalischer Tanzkultur packte Petra Kamalu in ihre „Nouria“. Die Märchen-Show ihres Offenbacher Tanzstudios Tamarisk lief am Samstagabend bereits zum zweiten Mal im großen Saal der Willy-Brandt-Halle, die große Nachfrage gewann die Leiterin für eine erneute Aufführung, die durch eine technisch aufwändige brillierte. Von Michael Prochnow

© Michael
„Himmel- und Meeresblau“ berühren sich, wenn zum Happyend „Licht auf Schatten trifft“.
Ein sicheres Händchen bewies Regisseurin Kamalu mit dem Einsatz von Licht, reflektierenden Stoffen in der Kulisse und den Kostümen. Optik und Akustik bilden stets eine harmonische Einheit, betonen den Inhalt des Märchens aus der Feder der Tanzpädagogin. Die Handlung ist flott erzählt, gleichwohl führte Rita Frings mit eigenen, poetisch wohlgeformten Versen mit verwegener Rhetorik ins Geschehen.
Petra Kamalu selbst wirbelte als anmutige Herrscherin im „Reich des Lichts“ durch strahlende Farben. Der „Hofstaat“ huldigte ihr mit Zimbeln, „Dienerinnen“, „Hofdamen“ und Tänzerinnen huldigten ihr. Auch die fein abgestimmten Soli, die orientalische und arabische Choreographien vereinen. Die Auftritte sind keineswegs mit Elementen überfrachtet.
Anmutig sowie technisch gut vorbereitet unterstützten die „Feuerkinder“ den Gang der Geschichte, der Nachwuchs repräsentierte das „Reich der Dunkelheit“. Dessen Herrscher (Peter Ellenbogen) verliebt sich in Nouria, sie entdecken Sonnenauf- und -untergang, um sich mit Liebe und Macht zu begegnen. Einmal mehr würdigte das Publikum im voll besetzten Saal die ausgewogene Leistung der Gruppen.
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