Neu-Isenburg - Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke stehen seit einigen Jahren hoch im Kurs, vor allem bei den jüngeren Generationen. Dabei werden die Gefahren im weltweiten Netz von Jugendlichen oft nicht erkannt. Von Christian Endecott

© Endecott
Omar, Lars und Tobias (von links) kennen dank des Medienpädagogen Stephan Schölzel die meisten Gefahren im Internet.
Zum internationalen Aktionstag „Safer Internet Day“ war das städtische Infocafé gestern in den Pausen an der Brüder-Grimm-Schule und am Goethe-Gymnasium aktiv.
Der verantwortungsvolle Umgang mit sozialen Netzwerken stand dabei im Vordergrund. Mit einem Stand samt Plakaten zum Thema Sicherheitstipps präsentierte sich das Infocafé auf dem Schulhof. „Wenn es um Facebook geht, dann hat man schnell die Aufmerksamkeit der Jugendlichen auf sich gezogen“, stellt Medienpädagogin Angelika Beranek fest. Dabei seien gerade die Privatsphäreneinstellungen von großer Bedeutung. „Die meisten User glauben, dass nur Freunde ihr Profil samt Inhalt aufrufen können, doch oft ist dies nicht der Fall.“
Momentan baue gerade Facebook viel um, und so könne es passieren, dass Einstellungen zurückgesetzt werden, ohne dass der Nutzer davon erfährt. „Diese Einstellungen sollten regelmäßig überprüft werden“, rät Beranek.
Die Schüler wurden für mögliche Gefahren im Netz sensibilisiert. Sie erhielten nicht nur nützliche Informationen über die Einstellung der Privatsphäre auf Facebook, sondern erfuhren auch, warum ein sicheres Passwort so wichtig ist.
Das Infocafé bietet als medienpädagogische Jugendeinrichtung Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern rund um Themen wie Facebook, Computerspiele, Onlinemobbing und Mediensucht an.
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