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Neu-Isenburg: Phänomenta-Ausstellung im Isenburg-Zentrum wartet mit einigen Attraktionen auf

Staunen und begreifen

Neu-Isenburg - „Ich bin Ingenieur, deshalb interessiert mich das“, sagt Günter Schammler. Er ist mit seinen  Enkeln Malte und Sören im Isenburg-Zentrum, schlendert durch das Einkaufsparadies und ist von der Phänomenta-Ausstellung gefesselt, die mit Attraktionen aufwartet. Von Enrico Sauda

Phänomenta-Ausstellung“

© Sauda

Die riesige Drahtspirale ist einer der Hingucker in der „Phänomenta-Ausstellung“ im Isenburg-Zentrum.

Das Trio bleibt am Somawürfel stehen. Dieser Würfel besteht aus sieben Einzelteile, die wiederum aus insgesamt 27 kleineren Würfeln bestehen. Ziel dieses mechanischen Geduldsspiels ist es, einen großen Würfel aus diesen Teilen zusammenzusetzen. „Ich kann das“, ruft der siebenjährige Malte. Und tatsächlich, in kürzester Zeit hat er den Würfel fertig. Sein vier Jahre älterer Bruder Sören versucht sich auch daran. Bei ihm will das allerdings nicht so recht klappen.

„Lass Opa mal“, sagt Schammler und greift sich die Einzelteile. Aber auch er scheitert. „Zeig es nochmal“, fordern beide Malte auf. Und schwupps, steht der Würfel wieder. „Ach ja, die Jugend“, meint der Großvater Günter stolz. Doch Malte flüstert seinem Bruder ins Ohr: „Das haben wir neulich in der Schule durchgenommen, jemand hat mir gezeigt, wie es geht.“

Der Somawürfel ist Bestandteil der Phänomenta-Ausstellung, die aus gut 30 Exponaten besteht und die Besucher begeistert. Das wissen auch die beiden Betreuerinnen - die Praktikantin Christina Holst und die Auszubildende Sarah Langholz. Die beiden jungen Damen aus Schleswig-Holstein arbeiten für das Unternehmen Euroscience und stehen mit Rat und Tat zur Seite. „Die Leute begeistern sich für die Zerrspiegel, die große Feder und die aufsteigenden Blasen“, sagt Sarah Langholz, die den Beruf der Veranstaltungskauffrau lernt.

Ausstellung für alle sozialen Schichten

„Diese interaktive Ausstellung ist schön, weil sie Jung und Alt und auch alle sozialen Schichten anspricht“, meint Christina Holst. Die Schau lädt zum Anfassen und Anpacken ein. Sarah Langholz und Christina Holst basteln mit den jüngsten Besuchern einige der Exponate nach - etwa den Kartesischen Taucher und die so genannten Behahm Scheiben.

Phänomenta-Ausstellung“© SaudaMalte und Sören spielen mit dem Soma-Würfel.

Beim Kartesischen Taucher handelt es sich um einen mit Flüssigkeit und Luft gefüllten Hohlkörper - in der Ausstellung eine grüne Flasche – der als Spielzeug oder als Messgerät dienen kann. Durch Treten eines Pedals am unteren Ende einer langen, mit Wasser gefüllten Röhre verändert sich der Druck, der die Flasche umgibt, dadurch ändert sich die Dichte in der Flasche und sie sinkt. Staunend stehen die Besucher vor diesem physikalischen Phänomen. Während der Großvater und seine beiden Enkel weiterlaufen, rüttelt Laura Albert aus Dietzenbach an der riesigen Drahtspirale. Die angehende Physiotherapeutin geht erst zaghaft ans Werk, dann immer kräftiger. Die Exponate werden dem Motto der Ausstellung „staunen, forschen, begreifen“ mehr als gerecht, denn nicht nur die kleinsten Besucher sind von den Exponaten fasziniert, auch so mancher Erwachsene steht, sich den Kopf kratzend, vor ihnen.

Die Ausstellung „Phänomenta“ ist noch bis zum Sonntag, 6. November, zu sehen. Am verkaufsoffenen Sonntag sind alle Geschäfte in Neu-Isenburg von 13 bis 19 Uhr geöffnet.

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