Neu-Isenburg (kd) - Das Rathaus an der Hugenottenallee ist zeitlos – aber nicht mehr lange. Als letzter Punkt der Sanierung ist die Rathaus-Uhr instand gesetzt worden und soll ab morgen wieder laufen.
Mit der Uhr verbinden viele Isenburger und Mitarbeiter des Rathauses eigene Geschichten. So erklärte eine Mutter ihren Kindern auf die Frage, was der Vater denn eigentlich in der Stadtverwaltung arbeite: „Er bewegt die Zeiger der Rathausuhr.“ Sein Büro befand sich in Höhe des Uhrwerks.
„Wie wichtig den Isenburgern diese Uhr ist, haben wir erst bemerkt, als sie nicht mehr lief“, stellt Bürgermeister Herbert Hunkel fest. Zahlreiche Anrufer und Passanten fragten nach dem Grund. Während der energetischen Sanierung des Rathauses wurde auch die Stundenmarkierung der Uhr abgenommen und renoviert. Der Zahn der Zeit nagte an der Beschichtung, sie war verwittert. Jetzt strahlen die Teller wieder frisch poliert in mattem Silber. Aufmerksame Beobachter werden feststellen, dass die Zeiger der Uhr schlanker wirken. Hier wurde eine kleine Schönheitskorrektur vorgenommen, die Zeiger haben nun eine klassische Obeliskform.
Damit im Rathaus niemand aus dem Takt kommt, wird die Uhr künftig funkgesteuert. Eine Fachfirma, die auf die Reparatur von Turmuhren spezialisiert ist, hat das alte Uhrwerk ausgetauscht und von innen ein neues eingebaut.
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