Neu-Isenburg (lfp) - Stehen irgendwo überflüssige Schilder, fehlen Fahrbahnmarkierungen oder gibt es sonst Gefahren im öffentlichen Straßenraum, die es zu beseitigen gilt? Diesen Fragen widmet sich die so genannte Verkehrsschau, die in der Hugenottenstadt im Mai vergangenen Jahres über die Bühne ging.

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Chaosparken in der Taunusstraße: Das Ordnungsamt hat aber bisher keine Beschwerden über den Zustand verzeichnet.
Nun haben sich die Teilnehmer im Rathaus zu einem Resumee getroffen und haben geschaut, welche Punkte in der Zwischenzeit abgearbeitet wurden.
Überprüft wurden Knotenpunkte, freie Strecken und Fahrbahnränder. Alles wurde in einem Protokoll festgehalten. 23 Punkte sind abgehakt. „Die Beteiligten, aber auch die Bevölkerung soll wissen, was umgesetzt wurde und wenn nicht, warum nicht“, sagte Erster Stadtrat Stefan Schmitt zur Begrüßung. So wurde beispielsweise eine Zusatzmarkierung für Linksabbieger von der Rathenau- in die Frankfurter Straße aufgebracht sowie ein zusätzliches Hinweisschild auf Fahrradfahrer und Fußgänger an der Aldi-Ausfahrt aufgestellt. An beiden Stellen war es öfters zu gefährlichen Situationen gekommen.
Gefreut haben sich vor allem die Eltern über die Einrichtung einer „Nur-Grün-Phase“ für die Fußgänger an der Ampelanlage an der Kreuzung Pappelweg/Neuhöfer Straße, denn dort befinden sich eine Schule und eine Kita.
„Jetzt sind zwar die Laster weg, dafür sieht man die alten Gebäudereste der ehemaligen Tankstelle umso mehr“, bemerkte Peter Scholz. „Auch hier sind wir in sehr konstruktiven Gesprächen mit der Eigentümerin“, sagte Stefan Schmitt, wollte aber noch keine Details nennen.
Ganz und gar nicht zufrieden zeigte sich Werner Geis mit der Situation nach der Umgestaltung in der Taunusstraße. „Was hier mit viel Geld erreicht wurde, ist eine einzige Enttäuschung“, verwies der Anwohner auf die Blechlawine vor der Häuserfront sowie auf die unschöne Parksituation. „Manche parken längs, manche aber auch schräg bis auf den Fußweg“, klagte Geis.
Wie Hans-Jürgen Maas, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, mitteilte, gab es aber bisher noch keine Beschwerden. „Wir werden aber dort die Situation genauer beobachten“, versprach er.
Nicht bei der Verkehrsschau angesprochen, aber von Peter Scholz entdeckt, wurden zwei Blumenkübel in der Adolf-Bauer-Straße am Durchgang zur Frankfurter Straße. Diese befinden sich mitten auf dem Fußweg und zwingen so insbesondere Fußgänger mit Rollatoren oder im Rollstuhl zu Ausweichmanövern. „Das ist freilich ein Unding, hier werden wir sofort reagieren“, betonte Hans-Jürgen Maas.
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