Neu-Isenburg (kd) - „Die Bartholomäusnacht“ ist der Titel eines Bildes, das der Künstler Helmut Junge der Stadt Neu-Isenburg geschenkt hat. Das Ölgemälde auf Keilrahmen ist 60 mal 80 Zentimeter groß und zeigt die Schrecken der Nacht zum 24. August 1572, die auch als „Pariser Bluthochzeit“ bekannt ist.

Helmut Junge (links) überreicht Bürgermeister Herbert Hunkel (rechts) und Erstem Stadtrat Stefan Schmitt sein Bild „Die Batholomäusnacht“. Es zeigt den Mord an Hugenotten im Paris des Jahres 1572. Foto: Stassig
Damals wurden Admiral Gaspard de Coligny und weitere Führer der Hugenotten ebenso wie Tausende von Glaubensgenossen auf Befehl Katharinas von Medici ermordet. Sie waren anlässlich der Hochzeit des protestantischen Heinrich von Navarra mit Margarete von Valois in Paris versammelt.
„Für die Stadt Neu-Isenburg als Hugenottensiedlung hat dieses Bild eine besondere Bedeutung,“ bedankt sich Bürgermeister Herbert Hunkel bei dem Künstler. Wo genau das Werk hängen soll, steht noch nicht fest.
Helmut Junge, geboren 1954 in Grafenwöhr (Bayern), lebt seit 2009 in Offenbach. Anfang der achtziger Jahre begann er mit der Ölmalerei. Die anfangs sehr realistischen Motive wurden bald durch abstrakte, später minimalisierende, dann impressionistische abgelöst, um – nach einem Ausflug in die Offsetdruckerei – wieder zur Gegenständlichkeit in Form von Stillleben zurückzukehren. Es folgten Skyline-Motive sowie Porträts und Landschaften als Auftragsarbeit.
Der Hobbymaler hat seine Werke bisher in mehr als 30 Ausstellungen gezeigt, unter anderem auf dem Weihnachtsmarkt in Gravenbruch.
Facebook 'Like' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.