016.12.09|Neu-Isenburg|Neu-Isenburg|
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Neu-Isenburg ‐ „Um Kunst und Malerei zu verstehen, braucht es Fantasie“, sagte Kulturdezernent Theo Wershoven bei der Vernissage der Ateliergruppe im Foyer der Hugenottenhalle. Von Enrico Sauda

© Sauda
Große Augen schauen die Betrachter an. Bei der Ausstellung der Ateliergruppe im Foyer der Hugenottenhalle sind bis Montag, 21. Dezember, Bilder und Skulpturen von sechs Künstlern zu sehen. Darunter ein Gastkünstler aus dem Spessart.
Das können Besucher bis Montag, 21. Dezember, testen. Denn unter der Federführung von Angelika Koch, Leiterin der Gruppe, deren Akte und Aquarelle ebenfalls ausgestellt sind, präsentieren vier weitere Mitglieder und ein Gastkünstler ihre Werke.
Von der Ateliergruppe, die es seit 1991 gibt, beteiligen sich Lore Beringer, Aygen-Sibel Celik, Florian Piel und Ruth Raupp.
Während Lore Beringer in Acryl gemalte Landschaften und Blüten zeigt, sind von der jungen Kinder- und Jugendbuchautorin Aygen-Sibel Celik Aquarelle, Bleistiftzeichnungen sowie Arbeiten in Mischtechnik zu sehen. Der studierte Psychologe und Informatiker Florian Piel stellt Arbeiten aus, die sich mit Nähe und Distanz auseinander setzen. „Der Künstler ist vom Augenblick fasziniert“, sagte Wolfgang Lamprecht, der zu den Werken der Künstler sprach. Ruth Raupp mache „Sinnbilder der Vergänglichkeit“, die in ihrer Harmonie beruhigend auf die Betrachter wirken. Im Gegensatz dazu forderten die Skulpturen des 31-jährigen Gastkünstlers Benjamin Ruß aus dem Spessart Betrachter heraus, „denn sie lassen viel Interpretationsspielraum“.
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