002.07.0902.07.09|Neu-Isenburg
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Neu-

© Sauda
Der Vorstand (von links): Gerhard Badouin (Beisitzer), Ute Raband (Beisitzerin), Herbert Temme (Beisitzer), Werner Henle (stellvertretender Vorsitzender), Herbert Hunkel (Vorsitzender), Renate Buchenauer (Koordinatorin), Wolfgang M. Trautz (zweiter Stellvertreter), Dieter Schmidt (Schriftführer) und Dorothe Römer (Beisitzerin). Es fehlt Kassenwart Georg Czesanne.
Der geplante Kulturfernwanderweg soll außerdem daran erinnern, dass Flucht, Exil, Toleranz und Integration auch heute einen Schwerpunkt gesellschaftlicher und politischer Fragestellungen in Europa bilden.
Koordinatorin Dr. Renate Buchenauer aus Marburg erläuterte die Ziele und Aufgaben des Vereins. Dessen Wirkungskreis erstreckt sich vom kleinen Heimat-
Professor Barbara Dölemeyer vom Max-
Was die geistigen Spuren angehe, so sei der Hugenottenpfad zwar kein Pilgerweg wie der Jakobsweg. Das Pilgern sei keine protestantische Tradition. „Aber wer auf dem Weg wandert, sollte auch die Gelegenheit wahrnehmen, den geistigen und geistlichen Traditionen nachzuspüren.“
Aus der Flucht der Hugenotten und Waldenser wurde Schritt für Schritt und oft über Jahre andauernd die Suche nach einer neuen Heimat. Dabei brachten sie neue Techniken und Fertigkeiten mit, zum Beispiel in Textilverarbeitung, Uhrmacherhandwerk, Spargelanbau und Buchdruckerkunst.

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