Obertshausen ‐ Die Stadt Obertshausen setzt bei der Versteigerung nicht abgeholter Fundsachen auch weiterhin aufs Internet. Von Karl-Heinz Otterbein

© Otterbein
Bei der vierten Internetversteigerung von Fundsachen der Stadt Obertshausen kommen auch 37 Fahrräder unter den virtuellen Hammer. Die Sachen können sowohl im Netz als auch vor Ort in den Fundbüros begutachtet werden.
Die vierte Auktion dieser Art startet nach Angaben von Ordnungsamtschef Oskar Mürell am Donnerstag, 26. November, um 18 Uhr, und endet am Sonntag, 6. Dezember, am Mitternacht.
Die unter den virtuellen Hammer kommenden Fundsachen können ab sofort in einer Vorschau im Internet begutachtet werden.
Ein entsprechender Link auf der Startseite von http://www.obertshausen.de führt Mürell zufolge direkt auf die Seite der Firma GMS, die die Online-Auktion betreut. Auch unter http://www.e-fund.de/auktion/obertshausen können Interessierte die Fundsachen ansehen.
Im Angebot sind Hana Kratochvil zufolge sowohl Kinder-, Damen- und Herrenfahrräder als auch Mountainbikes. Versteigert werden zudem diverse Uhren und Schmuck und, als Besonderheit, eine Video-Kamera und eine Mini-Musikanlage, die aus Diebstählen stammten und von der Polizei zum Fundbüro gebracht worden seien.
„Die Fundsachen-Auktionen sind erfolgreicher, wenn sie im Internet laufen, als wenn wir sie wie früher vor Ort in einem der Rathäuser veranstaltet hatten“, so Hana Kratochvil. „Wir haben im Internet rund 50 Prozent der Bieter aus anderen Kommunen aus Obertshausen und wir erzielen höhere Erlöse.“ Zwischen 700 und 900 Euro hätten die bisherigen Internet-Auktionen jeweils erbracht, erläuterte die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung. Das Geld fließe in den städtischen Haushalt.
Im Unterschied zu den bisherigen Internet-Auktionen können die zu ersteigernden Gegenstände diesmal nicht nur im Netz sondern auch vor Ort in einem der Fundbüros vorab begutachtet werden.
„Bei der jüngsten Auktion hatte es die eine oder andere Unstimmigkeit gegeben, als die erfolgreichen Bieter ihre Schnäppchen abgeholt haben“, berichtete Hana Kratochvil. „Zwischen Abbild im Netz und Wirklichkeit gab es offenbar einige Differenzen.“
Um solchen Ärger künftig zu vermeiden, bieten Hana Kratochvil und Cornelia Roth Interessenten an, sich die Gegenstände nach telefonischer Absprache real anzuschauen.
Facebook 'Like' wird geladen...

Karte wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.