Offenbach - (alk) Eine von vier Freunden ins Leben gerufene Stadion-Initiative hat nach eigenen Angaben mittlerweile 4 000 Unterschriften gesammelt. Die Unterzeichner sprechen sich für ein städtisches Engagement am Bieberer Berg aus. Die Liste soll in der nächsten Zeit auf 10 000 Unterschriften anwachsen.

Die Initiatoren Martin Glib, Martin Kutschka, Hubert Prieur und Volker Stumpf kennen sich aus ihrer Schulzeit, haben als Kinder glorreiche Offenbacher Bundesligazeiten erlebt und sind glühende OFC-Anhänger. Die meisten der gesammelten Unterschriften kommen aus der Stadt Offenbach (40 Prozent) und dem Landkreis (34 Prozent). Fast jede fünfte Signatur stammt von einem Elf- bis Zwanzigjährigen. Das verdeutliche die starke Identifikation der Jugendlichen mit dem OFC, erklären die Unterschriftensammler. 47 Prozent der Unterzeichner sind zwischen 21 und 45 Jahre alt.
Grundsätzlich plädierten sie eher für einen Stadionneubau, sagen die vier engagierten Fans. „Aufgrund der angespannten Haushaltslage in Offenbach können wir uns auch einen Umbau vorstellen.“
Deshalb bleibt die Aktion in dieser Frage neutral. „Auf der Grundlage des Stadionkonzeptes der Kickers aus dem Jahr 2007 wäre unseres Erachtens ein architektonischer Meilenstein gelungen“, meinen die vier Freunde.
Zudem müsse ein Leistungszentrum angegliedert werden, da die Zulassungsvoraussetzungen für die 3. Liga ab der Spielzeit 2010/11 verschärft würden. Ein Stadion mit Wellblechcharakter à la Paderborn oder Wehen-Wiesbaden lehnen die Unterschriften-Sammler aus gestalterischen Gründen ab.
Vor dem ersten Heimspiel der Rückrunde am Samstag, 21. Februar (Anstoß 14 Uhr), wollen die Aktivisten weitere Unterschriften sammeln. Auch im Internet kann man das Anliegen unterstützen:
http://www.stadionbau-biebererberg-jetzt.de
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