Offenbach - Die Renaissance der Großstadtmitte als Lebensraum für verdienende Schichten ist einer der Träume des Offenbacher Oberbürgermeisters. Als große Idee des Horst Schneider gibt es da den „Luisenhof“, der auf einem heutigen Parkplatz an der Luisenstraße entstehen soll - falls sich denn ein Investor für die vorgesehenen 200 Wohnungen findet. Von Thomas Kirstein

© Kirstein
Momentan wird in der ehemaligen Baulücke an der August-Hecht-Straße das Fundament vorbereitet.
Kleinere, und dank privater Investoren einfacher zu bewältigende Schritte sind die Schließungen von Baulücken. Eine solche mit Adresse August-Hecht-Straße 38-40 macht jetzt der Rodgauer Immobilienmakler Jochen Junker über seine Tochterfirma Massiv-Komfort-Bau dicht.
Zwischen einem 60er-Jahre Mehrfamilienhaus und einem Gründerzeitbau wird bereits alles für die Fundamente von Junkers Projekt „Move“ vorbereitet - fünf Etagen mit zehn Lofts, also vergleichsweise großen, individuell aufteilbare Wohnungen.
Das Grundstück hat Jochen Junker schon vor etlichen Jahren erworben. „Wir haben uns seitdem ein bisschen vor Offenbach gedrückt“, gesteht der Jügesheimer. Jetzt ist er aber optimistisch, dass sich die 2,5-Millionen-Investition in ruhiger, aber zentraler Lage rentieren wird: „Wir machen etwas Außergewöhnliches in einer schönen Seitenstraße der Berliner, dafür gibt es Bedarf.“ Vier der ab 247 700 Euro erhältlichen Lofts (120 bis 160 Quadratmeter) sind bereits verkauft.
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