Offenbach (al) - Der neue Investor des Offenbacher Druckmaschinenbauers Manroland, der britische Unternehmer Tony Langley, hat gestern der verbleibenden Belegschaft Mut gemacht.
Er erklärte vor den mehr als 850 Mitarbeitern im Werk Offenbach, dass „mit diesem Tag eine neue Ära beginnt“ und dass er äußerst zuversichtlich sei, dass diese Firma sehr erfolgreich sein werde. Spontanen Applaus erntete Langley, als er seine Rede mit einer Reminiszenz an die berühmten Worte des US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy im Jahr 1963 in Berlin schloss: „Ich bin ein Roländer.“
Die Verträge für die neue Manroland Sheetfed GmbH wurden nach Angaben des Unternehmens am 1. Februar unterzeichnet. Die Transaktion habe inzwischen die Zustimmung der deutschen Kartellbehörden erhalten. Damit ist nun offiziell Rafael Penuela neuer Geschäftsführer der Manroland Sheetfed. Wie Manroland-Sprecher Marcus Pabsch gestern unserer Zeitung sagte, steht ihm als Interimsmanager Alfred Rothländer zur Seite, der lange Jahre Geschäftsführer der Claudius-Peters-Gruppe in Buxtehude war.
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„Ich freue mich sehr über diese Lösung, die dem Standort Offenbach und dem Bogendruck eine langfristige Perspektive geben wird“, bekräftigte Insolvenzverwalter Werner Schneider. Langley führt in Deutschland bereits zwei erfolgreiche Unternehmensgruppen im Bereich Maschinen- und Anlagenbau.
Im vergangenen Jahr erzielte die gesamte Langley Holdings plc mit allen vier Geschäftsbereichen bei einem Umsatz von etwa 500 Million Euro ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 76 Millionen Euro.
Rubriklistenbild: © dpa
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