München/Offenbach (dpa/ku) - Die IG Metall erhöht im Kampf um die Zukunft des insolventen Druckmaschinenherstellers „manroland“ den Druck auf die Gesellschafter Allianz und MAN. Für heute rief die Gewerkschaft zu Demonstrationen an den drei großen Standorten aufgerufen.

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In Frankfurt wollen die Arbeiter des traditionsreichen Roland-Werkes aus Offenbach vor die Niederlassung der Allianz ziehen, die als Haupteigentümer das Unternehmen in die Insolvenz geschickt hat.
Der Kredit ist nötig, damit der Geschäftsbetrieb des Konzerns auch während der Insolvenz weiterlaufen kann. Wie dann eine Rettung des Unternehmens aussehen könnte, ist weiter offen. „Man kann nicht in ein paar Tagen davon ausgehen, dass ich eine Lösung auf den Tisch lege“, sagte Insolvenzverwalter Werner Scheider der „Augsburger Allgemeinen“.
„Wir sind keine Zauberer“, betonte er. Seinen Angaben zufolge haben sich bereits Investoren gemeldet - aber auch eine Zerschlagung des Unternehmens komme weiterhin infrage.
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