1017.05.1017.05.10|Offenbach
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Offenbach (vs) ‐ Oskar ist noch nicht einmal ein Jahr alt. Aber er besucht schon fast jeden Tag die Grundschule. Die Lehrerin ist begeistert von ihm. Und die Kinder erst recht. Seit er da ist, haben sie mehr Spaß an der Schule. Oskar ist ein Labradormischling und seit Januar der erste Schulhund in Offenbach.

Seit Januar bereichert Rüde Oskar den Schulalltag an der Waldschule Tempelsee. Auch Lehrerin Anna Meuer (links) und Erstklässler Jasper sind von ihrem Schulhund begeistert.
Zweimal in der Woche begleitet Oskar Lehrerin Anna Meuer beim Unterrichten der Klasse 1 a der Waldschule Tempelsee. Außerdem ist er nachmittags bei verschiedenen AGs. Doch wie kam die Grundschule überhaupt auf den Hund?
Dass Tiere einen positiven Einfluss auf Menschen haben, bestätigen nicht nur Tierhalter. Auch aktuelle Studien haben ergeben, dass ein Hund im Schulalltag erstaunliche Veränderungen bei den Schülern bewirkt. So zeigen sich erhebliche Verbesserungen in der Wahrnehmung, der Emotionalität, dem Sozialverhalten, dem Lern-
Doch noch bevor man sich auf diesen Weg machen konnte, musste geklärt werden, ob ein Hund an der Waldschule überhaupt sein darf, welche Versicherungen nötig sind und wie aus einem jungen Welpen ein gut erzogener Therapiehund wird. Der Zuspruch nicht nur in der Schulgemeinde war sehr groß. Eine Versicherung übernahm die Tierhalter-

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