Offenbach - (mad) In der Diskussion um den Neubau eines Stadions für den OFC sieht sich die SPD in der Rolle des Vermittlers. Die Sozialdemokraten mahnen, Projekte unterschiedlicher Stadtteile nicht gegeneinander auszuspielen.

© Häsler
In der Diskussion um den Neubau eines Stadions für den OFC sieht sich die SPD in der Rolle des Vermittlers.
Sie reagieren damit auf die heftige Kritik des Sprechers der „Bürgerinitiative östliche Innenstadt“, Peter Ambros, am geplanten Stadionneubau. Ambros hatte in seiner provokanten Stellungnahme unter anderem daran gezweifelt, dass „ein drittklassiger Fußballverein einen Imagegewinn für die Stadt darstellt“. Gleichzeitig sprach er sich dafür aus, das Geld in andere städtische Projekte zu stecken.
Der OFC und das Stadion seien zudem als Standortfaktoren für Offenbach nicht zu unterschätzen. Für sehr viele Bürgerinnen und Bürger gehöre der OFC zur „Seele ihrer Stadt“, viele begründeten ein Stück ihres „Offenbacher Selbstbewusstseins“ aus ihr. „Und stolze Offenbacher tragen zu einem positiven Image unserer Stadt bei“, ist sich Färber sicher.
Außerdem zeige das „Sportzentrum Wiener Ring“, das unweit des Stadions entsteht, dass nicht nur an den Profifußball gedacht werde. Auch Offenbacher Vereine erhalten dort neue Trainingsflächen und Vereinsheime - insgesamt werden 28 Jugendmannschaften auf dem Gelände trainieren können, gibt der Fraktionsvorsitzende zu bedenken.
„Wir laden Herrn Ambros und die Bürgerinitiative gerne zu einer Fraktionssitzung ein, um noch einmal persönlich mit ihnen über ihren Standpunkt zu diskutieren“ schlägt Färber vor. Dabei könne man sich auch mit den Vorschlägen des BI-Sprechers zur östlichen Innenstadt auseinander setzen.
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