010.08.09|Politik|Politik|
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Kabul - In der nordafghanischen Provinz Kundus hat sich am Montag ein Selbstmordattentäter neben einem belgischen Militärkonvoi in die Luft gesprengt.
Wie der Polizeichef der Provinz, Abdul Razaq Yaqoubi, mitteilte, kamen weder Soldaten der NATO-geführten Schutztruppe ISAF noch Zivilisten zu Schaden. Der Anschlag habe sich am Morgen (Ortszeit) im Zentrum der Stadt Kundus ereignet. Ein Sprecher der radikal-islamischen Taliban bekannte sich zu der Tat und erklärte, bei der Explosion seien zehn deutsche Soldaten getötet worden. Angaben der Extremisten gelten als hochgradig unzuverlässig.
In der Region Kundus, wo mehr als 1000 deutsche Soldaten sowie ein belgisches Kontingent stationiert sind, hat sich die Sicherheitslage in den vergangenen Monaten erheblich verschärft. Erst am Sonntag war südlich des deutschen Feldlagers in Kundus ein Bundeswehr-Konvoi beschossen worden. Auch dabei hatte es keine Verletzten gegeben.
dpa
Rubriklistenbild: © dpa
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