Caracas - Schlechte Nachrichten für Venezuelas Präsident Chávez: Der 57-Jährige muss sich nach seiner Krebserkrankung im Vorjahr erneut operieren lassen. Der Eingriff soll auf Kuba vorgenommen werden.

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Venezuelas Präsident Hugo Chávez muss nochmal operiert werden.
Knapp acht Monate vor der Präsidentschaftswahl in Venezuela haben Ärzte bei Präsident Hugo Chávez vermutlich ein neues Krebsgeschwür entdeckt. Es sei noch nicht klar, ob es bösartig sei, teilte der 57 Jahre alte Staatschef mit. Dies könne erst nach einer Operation gesagt werden, die in den nächsten Tagen auf Kuba geplant sei. Die Erkrankung dürfte die Wahlkampf-Aktivitäten des Sozialisten deutlich einschränken, der am 7. Oktober eine zweite Wiederwahl anstrebt.
Chávez schloss im staatlichen Fernsehsender Venezolana de Televisión (VTV) nicht aus, dass es sich um Krebs handelt, weil die „neue Verletzung“ an derselben Stelle liege, wo die Ärzte ihm im Juni 2011 einen Krebstumor entfernt hätten. Der Staatschef war am Samstag zu Untersuchungen in Havanna, wo auch die Operation durchgeführt werden soll. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest. „Sollte es bösartig sein, wird es sicher eine weitere Phase der Chemotherapie geben, und das würde mich natürlich bremsen“, sagte Chávez.
Der seit 13 Jahren amtierende Präsident wies Spekulationen zurück, bei ihm seien Metastasen entdeckt worden. „Es gibt Menschen, die wollen, dass ich sterbe, weil sie mich hassen. (...) Sie fangen an, all diese Gerüchte zu verbreiten. Sie versuchen Angst und Unruhe zu verbreiten, versuchen das Land zu destabilisieren.“
Die Opposition tritt bei der Präsidentschaftswahl mit dem gemeinsamen Kandidaten Henrique Capriles, dem Gouverneur des Bundesstaates Miranda, an.
dpa
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