Experten hatten seit Tagen vor einem drohenden Anschlag gewarnt, jetzt schlugen die Terroristen zu: Bei einer Granatenattacke auf eine Kirche in der kenianischen Hauptstadt Nairobi ist am Sonntag mindestens ein Gläubiger getötet worden. 15 weitere Kirchgänger wurden verletzt, fünf von ihnen schwer, teilte das kenianische Rote Kreuz mit. Ein Angreifer habe die Granate auf die Christen in der „House of God Miracle Church“ im Stadtteil Ngara geworfen. Offiziell bekannte sich bisher niemand zu der Tat.
Erst vor wenigen Tagen hatte die amerikanische Botschaft in Nairobi eine Terrorwarnung verbreitet. Darin hieß es, dass möglicherweise eine Attacke geplant werde. Amerikanische Staatsbürger wurden aufgefordert, besonders vorsichtig zu sein.
Die Terrororganisation drohte zwar immer wieder mit Vergeltung auf kenianischem Boden, bestritt aber bisher eine Verantwortung für die Anschläge. Die dem Terrornetz Al-Kaida nahestehende Organisation kämpft seit Jahren in Somalia gegen die Übergangsregierung und will einen streng islamischen Staat durchsetzen.
dpa






